25 Mai 2015

Lesen macht klug und schoen 1175 - Anna Funder - Alles, was ich bin

Lesen macht klug und schoen 1175 -  
Anna Funder - Alles, was ich bin
Roman

 Alles, was ich bin

 S.Fischer Verlag
Hardcover
Aus dem Englischen von Reinhild Böhnke
ISBN: 978-3-10-021511-6
 € 19,99hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)


 Drei Menschen, drei Schicksale, ein leidenschaftlicher Kampf für die Freiheit: 1935 werden in einem Londoner Hotelzimmer die bekannten deutschen Widerstandskämpferinnen Dora Fabian und Mathilde Wurm tot aufgefunden. Die Gestapo spricht von Selbstmord der beiden Frauen, die engstens mit dem charismatischen Revolutionär und Schriftsteller Ernst Toller bekannt waren. Von Hitlers Machtergreifung in Berlin an begleitet Anna Funder in ihrem großen Roman die Gruppe von Freunden, die über Nacht zu einer Bande Verfolgter wird. Sie fliehen nach London, wo sie neue Verbündete finden und große Gefahren auf sich nehmen, um den Widerstand gegen die Nazis zu organisieren. Aber sie sind dort nicht sicher – ein einziger Verrat wird die Freunde auseinandersprengen und in alle Winde zerstreuen. Packend und tief bewegend bringt Anna Funder Licht in eine der mysteriösesten Geschichten des Exils. Sie erzählt von der Verbindung dreier außergewöhnlicher Menschen, die in Zeiten größten Aufruhrs alles riskieren – für die Freiheit und die Liebe.

Anna Funder lernte vor Jahren in Melbourne Ruth Blatt kennen, die eng mit Dora Fabian befreundet war, der Sekretärin des Schriftstellers und Revolutionärs Ernst Toller. In langen Gesprächen vertraute sie Funder die Geschichte ihres Lebens an, die zur Grundlage dieses Romans wurde. ›Alles, was ich bin‹ ist ein internationaler Bestseller, der allein in Australien mit sieben Literaturpreisen ausgezeichnet wurde. Anna Funder, 1966 geboren, studierte in Melbourne und Berlin. Sie ist Autorin, Anwältin und Dokumentarfilmerin. Für ihr erstes Buch ›Stasiland‹ erhielt sie den Samuel Johnson Award. Ihr Werk ist in 25 Sprachen übersetzt.
Sie lebt in Brooklyn.

http://annafunder.com/writing/

Reinhild Böhnke wurde 1944 in Bautzen geboren und ist als literarische Übersetzerin in Leipzig tätig. Sie ist Mit-begründerin des sächsischen Übersetzer-vereins. Seit 1988 überträgt sie J. M. Coetzee ins Deutsche, daneben Werke von Margaret Atwood, Rebecca Miller, Nuruddin Farah, D.H. Lawrence und Mark Twain.

Pressestimmen:

»stellenweise wie ein Thriller […] wenn Funder die Vorgänge im Exil beschreibt, gewinnt das Buch große Eindringlichkeit.«
Eva Pfister, Stuttgarter Zeitung, 4.4.2014

»Voller Spannung und ohne überflüssiges Heldenpathos entwirft sie das Panorama der dunklen Zeit von Terror, Vertreibung und Exil, dargeboten als kunstvolles Spiel mit den Erzählebenen.«
Andreas Conrad, Der Tagesspiegel, 2.4.2014

»Trotz des Themas schreibt die Autorin in einem leichtfüßigen, unpathetischen, klaren Ton, sie formt aus den Widerstandskämpfern Figuren mit Stärken und Schwächen.«
Yvonne Poppek, Süddeutsche Zeitung, SZ Extra, 27.3.2014

»Ein Buch, das als Heldenepos beginnt und als tragischer Kriminalfall endet.«
Michael Merz, Sonntagsblick, 2.3.2014

»Der Roman lebt von seiner atmosphärischen Dichte und der emotionalen Nähe zu seinen Figuren, die Anna Funder packend miteinander verwebt hat.«
Antje Liebsch, Brigitte Woman, März 2014

»Abenteuerlich, herzzerreißend, kaufen.«
Harper’s Bazaar, März 2014

»Die australische Autorin Anna Funder hat aus einem realen Stoff einen wunderbaren Roman komponiert.«
Donna, März 2014

»Eine mysteriöse Exil-Geschichte, aus der Anna Funder ein Meisterwerk über Mut und Menschlichkeit macht.«
Angela Wittmann, Brigitte, 26.2.2014
Anna Funders »Alles was ich bin« ist ein weiterer Beleg dafür, dass uns das Schicksal längst in Vergessen­heit geratener Menschen tief berühren kann. Es bedarf nur begabter Autoren, ihnen wieder Leben einzu­hauchen.
http://www.buecherrezensionen.org/buecher/rezension/anna-funder-alles-was-ich-bin.htm

Zitat zum Buch:
"Alle guten Texte entstehen aus einer Art Liebe. Ein Buch, das sich nicht aus dieser leidenschaftlichen Quelle speist, erkennt man sofort; es weigert sich, zu leben. Einen großen Teil von »Stasiland« habe ich in Berlin geschrieben. Für mich waren Berlin und auch andere Städte im Osten Deutschlands keine Orte, die zuerst von Nazis, dann von der Stasi überrannt worden waren. Im Gegenteil, diese Städte waren stattdessen voll mutiger Menschen, die sich geweigert hatten, mit den Unrechtsregimen zu paktieren – ironische, humorvolle, bescheidene und höchst kühne Menschen, die sich nicht kompromittieren ließen und ihre Mitbürger nicht verrieten. »Stasiland« war zunächst eine Hommage an diese außergewöhnlichen Menschen, die man in dem neuen wiedervereinigten Deutschland vergessen hat." Anna Funder

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