Die Autorin beschreibt die eigene Trauer so, dass viele sich darin wiederfinden und möglicherweise ein wenig getröstet fühlen können
Linda Benedikt - Eine kurze Geschichte vom Sterben
Roman
Arche Literatur Verlag
Hardcover 128 Seiten
ISBN 978-3-7160-2704-2
Euro 16,95
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)
Zornig, zärtlich - der bewegende Abschied einer Tochter von ihrer Mutter
Eine Tochter begleitet ihre Mutter beim Sterben. Was beiden bleibt, ist eine letzte kurze Woche. Auf engstem Raum, in einem Krankenhauszimmer. Aufrichtig und schonungslos gegen sich selbst durchlebt die Tochter Trauer und Glück, Verzweiflung und Wut - und sie versucht, mit dem nicht immer leichten Verhältnis zur Mutter fertigzuwerden, mit den Erinnerungen und dem als sinnlos empfundenen Tod.
Linda Benedikts Prosadebüt ›Eine kurze Geschichte vom Sterben‹ ist ein ergreifender Monolog über das Abschiednehmen und eine schmerzhafte Liebeserklärung zugleich. Es geschieht kaum etwas in diesen sieben Tagen, quälend langsam und eintönig vergeht die Zeit - und doch verändert sich alles.
Linda Benedikt wurde 1972 in München geboren. Sie studierte Politik in England und Israel und arbeitete viele Jahre als freie Journalistin. Seit 2010 steht sie mit dem politischen Musikkabarett Reality Check auf der Bühne, das sie zusammen mit Nirit Sommerfeld geschrieben und realisiert hat. Zuletzt veröffentlichte sie ihren Essay ›Israel - A love that was. Die Geschichte einer Entzauberung‹ (Berlin, 2012). Linda Benedikt lebt zurzeit in München.
14 März 2014
Kirsten Fuchs - Eine Frau spürt so was nicht - Lesen macht klug und schoen 1106
Von Kirsten Fuchs zu behaupten, sie würde sich »nur« mit Alltagsproblemen auseinandersetzen, unterschlägt die psychologische Tiefe, die ihre Texte ausmachen.
Kirsten Fuchs - Eine Frau spürt so was nicht
Voland & Quist
Buch + CD
176 Seiten - 62 min
ISBN 978-3-863910-00-6
EUR 15.90
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)
Kirsten Fuchs betrachtet den Alltag durch eine verschmierte rosa Brille. Mit Sprung im Glas. Aber natürlich in 3D. Großes Herz, große Gefühle. Nichts übertrieben, alles wahr. Kalauerverdacht wird bestätigt. Macht aber nichts.
»Kirsten Fuchs ist wie ihre Texte: charmant, intelligent und sehr, sehr komisch. Wenn ich mit ihr zusammen auftrete, mache ich häufig absichtlich kurze Texte, damit ich mehr von ihr hören kann. Große Klasse.« Horst Evers
Von Kirsten Fuchs zu behaupten, sie würde sich »nur« mit Alltagsproblemen auseinandersetzen, unterschlägt die psychologische Tiefe, die ihre Texte ausmachen. Es scheint so, als kenne sie die Probleme des Lesers besser als dieser selbst – und kann sie dazu nicht nur besser formulieren, sondern auch eleganter lösen.
Kirsten Fuchs' Lesung aus dem Sammelband kann man bei Soundcloud nachhören.
Kirsten Fuchs ist in Karl-Marx-Stadt geboren und in Berlin aufgewachsen. Sie war Mitglied mehrerer Lesebühnen, von 2008 bis 2013 war sie bei der Chaussee der Enthusiasten. Mehrere Veröffentlichungen: »Die Titanic und Herr Berg« und »Heile, Heile« bei Rowohlt Berlin, »Zieh dir das mal an« bei Rowohlt Taschenbuch, »Nicht der Süden« zusammen mit Volker Strübing bei Voland & Quist. Sie schreibt regelmäßig Kolumnen für »Das Magazin«.
http://www.kirsten-fuchs.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Kirsten_Fuchs
Kirsten Fuchs - Eine Frau spürt so was nicht
Voland & Quist
Buch + CD
176 Seiten - 62 min
ISBN 978-3-863910-00-6
EUR 15.90
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)
Kirsten Fuchs betrachtet den Alltag durch eine verschmierte rosa Brille. Mit Sprung im Glas. Aber natürlich in 3D. Großes Herz, große Gefühle. Nichts übertrieben, alles wahr. Kalauerverdacht wird bestätigt. Macht aber nichts.
»Kirsten Fuchs ist wie ihre Texte: charmant, intelligent und sehr, sehr komisch. Wenn ich mit ihr zusammen auftrete, mache ich häufig absichtlich kurze Texte, damit ich mehr von ihr hören kann. Große Klasse.« Horst Evers
Von Kirsten Fuchs zu behaupten, sie würde sich »nur« mit Alltagsproblemen auseinandersetzen, unterschlägt die psychologische Tiefe, die ihre Texte ausmachen. Es scheint so, als kenne sie die Probleme des Lesers besser als dieser selbst – und kann sie dazu nicht nur besser formulieren, sondern auch eleganter lösen.
Kirsten Fuchs' Lesung aus dem Sammelband kann man bei Soundcloud nachhören.
Kirsten Fuchs ist in Karl-Marx-Stadt geboren und in Berlin aufgewachsen. Sie war Mitglied mehrerer Lesebühnen, von 2008 bis 2013 war sie bei der Chaussee der Enthusiasten. Mehrere Veröffentlichungen: »Die Titanic und Herr Berg« und »Heile, Heile« bei Rowohlt Berlin, »Zieh dir das mal an« bei Rowohlt Taschenbuch, »Nicht der Süden« zusammen mit Volker Strübing bei Voland & Quist. Sie schreibt regelmäßig Kolumnen für »Das Magazin«.
http://www.kirsten-fuchs.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Kirsten_Fuchs
05 März 2014
Lesen macht klug und schoen 1105 - Luisa Francia - Frauenkraft, Frauenweisheit
Gelebte Magie: Gewitzt und schlau durch den Alltag
Luisa Francia - Frauenkraft, Frauenweisheit
Mit Freude den eigenen Weg gehen
nymphenburger
1. Auflage 2014, ca. 144 Seiten,
durchg. farbig mit Fotos u. Bildern der Autorin
ISBN: 978-3-485-02809-7
Februar 2014
19,99 EUR
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)
Lesung mit Luisa Francia bei Lillemors: Dienstag 11.03.2014 Beginn: 20.00 Uhr
Beherztheit, Fantasie und Heiterkeit sind die Eigenschaften einer weisen Frau.
Luisa Francia beschreibt das Universum von Müttern, Töchtern, Freundinnen – von weiblichen Vorbildern und alten Schamaninnen. Sie erklärt, wie Rituale stark und authentisch machen, wie man mit magischer Leichtigkeit den Alltag meistert und in Kontakt kommt mit der uralten Weisheit, die in jeder Frau darauf wartet, sich zu entfalten.
Beherztheit, Fantasie und Heiterkeit sind die Eigenschaften einer weisen Frau. Sie kennt ihre Bedürfnisse, weiß um ihre Stärken und ihre Schattenseiten und webt ihre Träume zu Realität.
Luisa Francia beschreibt das Universum von Müttern, Töchtern, Freundinnen – von weiblichen Vorbildern und alten Schamaninnen. Sie erklärt, wie Rituale stark und authentisch machen, wie man mit magischer Leichtigkeit den Alltag meistert und in Kontakt kommt mit der uralten Weisheit, die in jeder Frau darauf wartet, sich zu entfalten.
Luisa Francia, laut SPIEGEL die einzig ernst zu nehmende Magierin, ist Schriftstellerin, Künstlerin, Zauberkundige, Reisende, hat eine erwachsene Tochter, spricht fünf Sprachen und hat über dreißig Bücher veröffentlicht, von denen einige Bestseller wurden. Sie führt ein Internet-Tagebuch auf www.salamandra.de und beschäftigt sich am liebsten mit der Wiederverzauberung der Welt. Beachten Sie bitte auch folgenden
Link: www.salamandra.de
Luisa Francia - Frauenkraft, Frauenweisheit
Mit Freude den eigenen Weg gehen
nymphenburger
1. Auflage 2014, ca. 144 Seiten,
durchg. farbig mit Fotos u. Bildern der Autorin
ISBN: 978-3-485-02809-7
Februar 2014
19,99 EUR
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)
Lesung mit Luisa Francia bei Lillemors: Dienstag 11.03.2014 Beginn: 20.00 Uhr
Luisa Francia beschreibt das Universum von Müttern, Töchtern, Freundinnen – von weiblichen Vorbildern und alten Schamaninnen. Sie erklärt, wie Rituale stark und authentisch machen, wie man mit magischer Leichtigkeit den Alltag meistert und in Kontakt kommt mit der uralten Weisheit, die in jeder Frau darauf wartet, sich zu entfalten.
Beherztheit, Fantasie und Heiterkeit sind die Eigenschaften einer weisen Frau. Sie kennt ihre Bedürfnisse, weiß um ihre Stärken und ihre Schattenseiten und webt ihre Träume zu Realität.
Luisa Francia beschreibt das Universum von Müttern, Töchtern, Freundinnen – von weiblichen Vorbildern und alten Schamaninnen. Sie erklärt, wie Rituale stark und authentisch machen, wie man mit magischer Leichtigkeit den Alltag meistert und in Kontakt kommt mit der uralten Weisheit, die in jeder Frau darauf wartet, sich zu entfalten.
Luisa Francia, laut SPIEGEL die einzig ernst zu nehmende Magierin, ist Schriftstellerin, Künstlerin, Zauberkundige, Reisende, hat eine erwachsene Tochter, spricht fünf Sprachen und hat über dreißig Bücher veröffentlicht, von denen einige Bestseller wurden. Sie führt ein Internet-Tagebuch auf www.salamandra.de und beschäftigt sich am liebsten mit der Wiederverzauberung der Welt. Beachten Sie bitte auch folgenden
Link: www.salamandra.de
04 März 2014
Die Sprachwandlerin – Luise F. Pusch - Gerecht und Geschlecht - Lesen macht klug und schoen 1104
Eine Femmage zum 70. Geburtstag von Luise F. Pusch am 14. Januar 2014.
Die Sprachwandlerin – Luise F. Pusch
Zurufe und Einwürfe von Freundinnen und Weggefährtinnen
Wallstein Verlag
lieferbar, 141 S., 1 Abb., brosch., 12 x 20
ISBN: 978-3-8353-1427-6 (2014)
Von
»Die Menstruation ist bei jedem etwas anders«
bis zur Einführung des generischen Femininums an der Universität Leipzig im vergangenen Sommer -
Luise F. Pusch begleitet seit über 30 Jahren mit ihren kritischen Beiträgen die Diskussion feministischer Positionen. Mit Witz, Ironie und dem Handwerk der professionellen Linguistin entlarvt sie Woche für Woche in ihren Glossen alltägliche Sexismen.
Neben der sprachwissenschaftlichen Grundlagenarbeit hat sie eine Datenbank mit mehr als 30.000 Biographien von Frauen aufgebaut, mehr als 8.000 davon auch online.
Ihr 1981 (zunächst pseudonym) erschienener autobiographischer Roman »Sonja« zeigte schonungslos die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Lesben in den 1970ern auf.
Aus Anlass ihres 70. Geburtstags würdigen 40 Freundinnen, Kolleginnen und Weggefährtinnen (teils in gemeinschaftlich verfassten Beiträgen) die Lebensleistung von Luise F. Pusch.
Mit Beiträgen u.a. von Sibylle Duda, Susanne Günthner, Rolf Löchel, Eva Rieger, Helke Sander, Anatol Stefanowtsch und Senta Trömel-Plötz
Luise F. Pusch - Gerecht und Geschlecht
Neue sprachkritische Glossen
Wallstein Verlag
lieferbar, 140 S., 1 Abb., brosch., 12 x 20
ISBN: 978-3-8353-1428-3 (2014)
€ 9,90
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)
Von der österreichischen Töchterhymne über die »Aufschrei«-Bewegung zum generischen Femininum an der Uni Leipzig: Neuheiten aus der feministischen Sprachkritik.
Anfang 2013 gab es in Deutschland einen »Aufschrei« gegen den alltäglichen Sexismus, losgetreten durch eine sexistische Bemerkung des Spitzenkandidaten der FDP. Nach der Wahl war die FDP weg vom Fenster, erstmals nicht mehr im Bundestag vertreten, geschweige denn in der Regierung. Der Feminismus, lange totgesagt oder für überholt erklärt, ist neu erstarkt und lehrt den Brüderles das Fürchten.
Sexismus in der Sprache ist das Spezialgebiet von Luise F. Pusch. Ihr entgeht auf diesem Gebiet fast nichts, und deshalb hatte sie in den letzten drei Jahren besonders viel zu kommentieren. Denn die Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit bzw. »Gendersensibilität« setzte sich durch und löste bundes- und medienweit hitzige Debatten aus. Luise F. Pusch hat diese Debatten, die durch ihre sprachwissenschaftlichen Analysen der letzten Jahrzehnte mit ausgelöst wurden, in ihren scharfsinnigen Glossen begleitet - respektlos, fundiert, einzigartig.
Luise F. Pusch, geb. 1944, ist Professorin für Sprachwissenschaft und freie Publizistin sowie Autorin u. a. von: »Die Frau ist nicht der Rede wert« (1999); »Alle Menschen werden Schwestern« (1990); »Das Deutsche als Männersprache« (1984) und »Sonja. Eine Melancholie für Fortgeschrittene« (1981). Außerdem ist Pusch Mitherausgeberin u. a. von: »Berühmte Frauenpaare« (2004); »WahnsinnsFrauen«
(3 Bde., 1992-1999) und »Berühmte Frauen: 300 Porträts« (2 Bde., 1999 und 2001)
Im Wallstein Verlag erschienen
Die dominante Kuh (2013); Deutsch auf Vorderfrau (2011); Frauengeschichten. Berühmte Frauen und ihre Freundinnen, hg. von Joey Horsley und Luise F. Pusch (2010); Der Kaiser sagt Ja (2009); Die Eier des Staatsoberhaupts (2008)
Presse:
"Ein veritabler Aufsatz, der sich in den Glossenband eingeschlichen hat, hat zwar die Frage, „Sind Lesben Frauen?“ im Titel, doch bietet er weit mehr als dessen Beantwortung. Denn Pusch entzaubert auch hier den „hochtrabenden Jargon“, der sich namentlich in den Queer Studies breit gemacht hat. Dabei verhehlt die Begründerin der feministischen Linguistik keineswegs, wie viel „Spaß“ es ihr bereitet herauszuarbeiten, dass diverse AutorInnen der Gender und Queer Studies „sich in ihrer Begrifflichkeit“ zwar „gern bei der Linguistik bedienen“, dabei aber „linguistisch nicht ganz auf der Höhe sind.“
Zwei kleinere Rubriken beschließen den Band. Während sich die erste mit „Lesben, Schwulen und Sprache“ befasst, zeigt Pusch in der zweiten am Beispiel des männerfeindlichen Ausdrucks „bemannen“, dass feministische Sprachkritik auch dem anderen Geschlecht zugute kommt."
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=18781
"Luise F. Pusch hat sich im Laufe ihres Lebens nicht wenige Gegner geschaffen: all jene Herren, die auf die Privilegien, nicht verzichten mögen, die ihnen „das Deutsche als Männersprache“ gewährt. Denn die feministische Linguistin Pusch war es, die vor nunmehr rund 30 Jahren dem Deutschen dieses nicht eben schmeichelhafte Etikett umgehängt hat.
Nicht geringer als die Zahl ihrer Gegner ist allerdings auch die ihrer Freundinnen. Die Männer unter ihnen sind hier, wie Pusch gerne sagt, „herzlich mitgemeint“.
Nicht weniger als vierzig Freundinnen und Weggefährtinnen ehren Pusch nun anlässlich ihres 70. Geburtstages am 14. Januar 2014, indem sie mit „Zurufen und Einwürfen“ zu einer im Wallstein Verlag erschienenen Femmage beigetragen haben. Das Spektrum des Bandes reicht von Würdigungen ihres wissenschaftlichen Schaffens und Wirkens bis hin zu Erinnerungen an die gemeinsam erlebte Kinder- und Jugendzeit."
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=18782
bereits von uns vorgestellt:
Luise F. Pusch - Die dominante Kuh - Lesen macht klug und schoen 964
"Ihre Glossen sind Gesellschaftskritik in humorvoller Verpackung und mit geistreichem Inhalt. Großartig!"
Bücher von Luise F. Pusch bei Lillemors
Zitat zum daily book heute:
„Männer werden immer richtig eingeordnet, Frauen fast nie, denn in unserer Sprache gilt die Regel: 99 Sängerinnen und 1 Sänger sind zusammen 100 Sänger. Futsch sind die 99 Frauen, nicht mehr auffindbar, verschwunden in der Männerschublade. Die Metapher bewirkt, daß in unseren Köpfen nur Manns-Bilder auftauchen, wenn von „Arbeitern“, „Dichtern“, „Studenten“,"Rentnern“ oder „Ärzten“ die Rede ist, auch wenn jene „Rentner“ oder „Ärzte“ in Wirklichkeit überwiegend Ärztinnen oder Rentnerinnen waren.“*
* Zitat: Luise Pusch. Alle Menschen werden Schwestern.
Die Sprachwandlerin – Luise F. Pusch
Zurufe und Einwürfe von Freundinnen und Weggefährtinnen
Wallstein Verlag
lieferbar, 141 S., 1 Abb., brosch., 12 x 20
ISBN: 978-3-8353-1427-6 (2014)
€ 9,90
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)Von
»Die Menstruation ist bei jedem etwas anders«
bis zur Einführung des generischen Femininums an der Universität Leipzig im vergangenen Sommer -
Luise F. Pusch begleitet seit über 30 Jahren mit ihren kritischen Beiträgen die Diskussion feministischer Positionen. Mit Witz, Ironie und dem Handwerk der professionellen Linguistin entlarvt sie Woche für Woche in ihren Glossen alltägliche Sexismen.
Neben der sprachwissenschaftlichen Grundlagenarbeit hat sie eine Datenbank mit mehr als 30.000 Biographien von Frauen aufgebaut, mehr als 8.000 davon auch online.
Ihr 1981 (zunächst pseudonym) erschienener autobiographischer Roman »Sonja« zeigte schonungslos die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Lesben in den 1970ern auf.
Aus Anlass ihres 70. Geburtstags würdigen 40 Freundinnen, Kolleginnen und Weggefährtinnen (teils in gemeinschaftlich verfassten Beiträgen) die Lebensleistung von Luise F. Pusch.
Mit Beiträgen u.a. von Sibylle Duda, Susanne Günthner, Rolf Löchel, Eva Rieger, Helke Sander, Anatol Stefanowtsch und Senta Trömel-Plötz
Luise F. Pusch - Gerecht und Geschlecht
Neue sprachkritische Glossen
Wallstein Verlag
lieferbar, 140 S., 1 Abb., brosch., 12 x 20
ISBN: 978-3-8353-1428-3 (2014)
€ 9,90
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)
Von der österreichischen Töchterhymne über die »Aufschrei«-Bewegung zum generischen Femininum an der Uni Leipzig: Neuheiten aus der feministischen Sprachkritik.
Anfang 2013 gab es in Deutschland einen »Aufschrei« gegen den alltäglichen Sexismus, losgetreten durch eine sexistische Bemerkung des Spitzenkandidaten der FDP. Nach der Wahl war die FDP weg vom Fenster, erstmals nicht mehr im Bundestag vertreten, geschweige denn in der Regierung. Der Feminismus, lange totgesagt oder für überholt erklärt, ist neu erstarkt und lehrt den Brüderles das Fürchten.
Sexismus in der Sprache ist das Spezialgebiet von Luise F. Pusch. Ihr entgeht auf diesem Gebiet fast nichts, und deshalb hatte sie in den letzten drei Jahren besonders viel zu kommentieren. Denn die Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit bzw. »Gendersensibilität« setzte sich durch und löste bundes- und medienweit hitzige Debatten aus. Luise F. Pusch hat diese Debatten, die durch ihre sprachwissenschaftlichen Analysen der letzten Jahrzehnte mit ausgelöst wurden, in ihren scharfsinnigen Glossen begleitet - respektlos, fundiert, einzigartig.
Luise F. Pusch, geb. 1944, ist Professorin für Sprachwissenschaft und freie Publizistin sowie Autorin u. a. von: »Die Frau ist nicht der Rede wert« (1999); »Alle Menschen werden Schwestern« (1990); »Das Deutsche als Männersprache« (1984) und »Sonja. Eine Melancholie für Fortgeschrittene« (1981). Außerdem ist Pusch Mitherausgeberin u. a. von: »Berühmte Frauenpaare« (2004); »WahnsinnsFrauen«
(3 Bde., 1992-1999) und »Berühmte Frauen: 300 Porträts« (2 Bde., 1999 und 2001)
Im Wallstein Verlag erschienen
Die dominante Kuh (2013); Deutsch auf Vorderfrau (2011); Frauengeschichten. Berühmte Frauen und ihre Freundinnen, hg. von Joey Horsley und Luise F. Pusch (2010); Der Kaiser sagt Ja (2009); Die Eier des Staatsoberhaupts (2008)
Presse:
"Ein veritabler Aufsatz, der sich in den Glossenband eingeschlichen hat, hat zwar die Frage, „Sind Lesben Frauen?“ im Titel, doch bietet er weit mehr als dessen Beantwortung. Denn Pusch entzaubert auch hier den „hochtrabenden Jargon“, der sich namentlich in den Queer Studies breit gemacht hat. Dabei verhehlt die Begründerin der feministischen Linguistik keineswegs, wie viel „Spaß“ es ihr bereitet herauszuarbeiten, dass diverse AutorInnen der Gender und Queer Studies „sich in ihrer Begrifflichkeit“ zwar „gern bei der Linguistik bedienen“, dabei aber „linguistisch nicht ganz auf der Höhe sind.“
Zwei kleinere Rubriken beschließen den Band. Während sich die erste mit „Lesben, Schwulen und Sprache“ befasst, zeigt Pusch in der zweiten am Beispiel des männerfeindlichen Ausdrucks „bemannen“, dass feministische Sprachkritik auch dem anderen Geschlecht zugute kommt."
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=18781
"Luise F. Pusch hat sich im Laufe ihres Lebens nicht wenige Gegner geschaffen: all jene Herren, die auf die Privilegien, nicht verzichten mögen, die ihnen „das Deutsche als Männersprache“ gewährt. Denn die feministische Linguistin Pusch war es, die vor nunmehr rund 30 Jahren dem Deutschen dieses nicht eben schmeichelhafte Etikett umgehängt hat.
Nicht geringer als die Zahl ihrer Gegner ist allerdings auch die ihrer Freundinnen. Die Männer unter ihnen sind hier, wie Pusch gerne sagt, „herzlich mitgemeint“.
Nicht weniger als vierzig Freundinnen und Weggefährtinnen ehren Pusch nun anlässlich ihres 70. Geburtstages am 14. Januar 2014, indem sie mit „Zurufen und Einwürfen“ zu einer im Wallstein Verlag erschienenen Femmage beigetragen haben. Das Spektrum des Bandes reicht von Würdigungen ihres wissenschaftlichen Schaffens und Wirkens bis hin zu Erinnerungen an die gemeinsam erlebte Kinder- und Jugendzeit."
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=18782
bereits von uns vorgestellt:
Luise F. Pusch - Die dominante Kuh - Lesen macht klug und schoen 964
"Ihre Glossen sind Gesellschaftskritik in humorvoller Verpackung und mit geistreichem Inhalt. Großartig!"
Bücher von Luise F. Pusch bei Lillemors
Gretter,
Susanne (HgIn)
Pusch, Luise (HgIn) |
Berühmte
Frauen - Ein Spiel-
Die Fortsetzung |
Nach
dem großen Erfolg des ersten Spiels Berühmte Frauen jetzt 33
neue Porträts von großen Frauen - zum Weiterspielen und...
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Insel
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11,50 €
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Horsley,
Joey (HgIn)
Pusch, Luise F. (HgIn) |
Acht
Frauenpaare werden in diesem Band vorgestellt. Unbekannte, sowie
leuchtende Sterne am Frauenhimmel mit ihren Gefährtinnen...
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Suhrkamp
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8,00 €
|
|
Duda,
Sibylle (HgIn)
Pusch, Luise F. (HgIn) |
Von
Christiane Goethe bis Audrey Hephurn
21 Porträts von Brigitte Warkus |
Die
Texte von Brigitte Warkus sind durchkomponierte literarische
Kleinode von höchster Professionalität. Sie erzählen von...
|
Christel
Göttert
|
11,80 €
|
Pusch,
Luise F. (HgIn)
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Ohne
Frauen ist kein Staat zu machen
Hundert Politikerinnen |
Inzwischen
hat nicht nur Deutschland eine Kanzlerin, auch in Liberia,
Mosambik, Chile, Neuseeland, Pakistan, Irland, Lettland...
|
Suhrkamp
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8,00 €
|
Pusch,
Luise F.
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Die
Eier des Staatsoberhaupts
und andere Glossen |
Luise
F.Pusch gelingt
es immer wieder, gedanken- und bedenkenlos verwendete Sexismen in
der Sprache aufzudecken und sie durch...
|
Wallstein
|
9,90 €
|
Pusch,
Luise F.
|
Der
Kaiser sagt Ja
und andere Glossen |
In
rund 50 Glossen richtet Luise F.Pusch die
schiefe Ebene zwischen den Geschlechtern mit sprachlichen Witz.
|
Wallstein
|
9,90 €
|
Horsley
und, Joey
Pusch, Luise F. |
geschichten
Berühmte Frauen und ihre Freundinnen |
Geschichte
als Frauengeschichte, gesehen aus der Perspektive der Frauenliebe.
LESENSWERT!!!!!!
|
Wallstein
|
24,90 €
|
Pusch,
Luise F.
|
Deutsch
auf Vorderfrau
Sprachkritische Glossen |
Luise
F.Puschs
sprachkritische Glossen nehmen die täglichen Zumutungen unserer
Männersprache zum Ausgangspunkt und sind durch...
|
Wallstein
|
9,90 €
|
Pusch,
Luise F.
|
Die
dominante Kuh
Neue Glossen |
Mit
Biss und Humor entlarvt Luise F.Pusch die
blinden Flechen in männlicher Sprache und Gesellschaft.
|
Wallstein
|
9,90 €
|
Pusch,
Luise F.
Erscheint 08/2014 |
Berühmte
Frauen Kalender 2015
Taschenkalender |
Monat
für Monat werden außergewöhnliche Frauen vorgestellt, eine
ausführliche Literaturliste lädt zum Weiterlesen ein.
|
Suhrkamp
|
9,99 €
|
Pusch,
Luise F.
|
Gerecht
und Geschlecht
Neue sprachkritische Glossen |
Von
der österreichischen Tächterhymne über die "Aufschrei"-Bewegung
zum gegnerischen Femininum an der Uni Leipzig: Neuheiten...
|
Wallstein
|
9,90 €
|
Zitat zum daily book heute:
„Männer werden immer richtig eingeordnet, Frauen fast nie, denn in unserer Sprache gilt die Regel: 99 Sängerinnen und 1 Sänger sind zusammen 100 Sänger. Futsch sind die 99 Frauen, nicht mehr auffindbar, verschwunden in der Männerschublade. Die Metapher bewirkt, daß in unseren Köpfen nur Manns-Bilder auftauchen, wenn von „Arbeitern“, „Dichtern“, „Studenten“,"Rentnern“ oder „Ärzten“ die Rede ist, auch wenn jene „Rentner“ oder „Ärzte“ in Wirklichkeit überwiegend Ärztinnen oder Rentnerinnen waren.“*
* Zitat: Luise Pusch. Alle Menschen werden Schwestern.
01 März 2014
Zadie Smith - London NW - Lesen macht klug und schoen 1103
Eines der »zehn besten Bücher« des Jahres 2012 der New York Times
Zadie Smith - London NW
Roman
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2013
ISBN 9783462045574
Gebunden, 432 Seiten,
19,99 EUR
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)
Zadie Smiths tragikomischer Roman erzählt von vier Londonern – Leah, Natalie, Felix und Nathan –, die zwar den sozialen Wohnungsbau ihrer Kindheit verlassen haben, doch bis zum heutigen Tag im Londoner Nordwesten leben, dem eigentlichen Zentrum der Stadt.
Leah, Natalie, Felix und Nathan wachsen in einer Hochhaussiedlung auf, wie es sie in jeder Großstadt gibt – immer das Ziel vor Augen, Caldwell eines Tages zu verlassen und etwas Größeres, Besseres aus ihrem Leben zu machen. Dreißig Jahre später sind sie zwar erwachsen, doch richtig weit gekommen sind sie nicht. Nur Natalie hat es scheinbar geschafft. Als erfolgreiche Anwältin gibt sie mit ihrem Mann vornehme Dinnerpartys, auf denen sich ihre weit weniger zielstrebige Freundin Leah und deren Mann Michel alles andere als wohlfühlen. Überhaupt sind Natalie und Leah blind für die Probleme der jeweils anderen und neiden einander das vermeintlich perfekte Leben. Als eine Fremde an Leahs Tür klingelt und sie um Hilfe bittet, überschlagen sich die Ereignisse …
Zadie Smiths Roman über North West London, das jenseits der Touristenströme liegt, ist ein sehr heutiger, schneller, eindringlicher Text über einen multikulturellen Stadtteil und die Schicksale seiner Bewohner.
Aus dem Englischen von Tanja Handels.
Zadie Smith, geboren 1975 im Norden Londons, wo sie heute noch lebt. Ihr erster Roman Zähne zeigen, 2001 erschienen, wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, von der Kritik gelobt und ein internationaler Bestseller. Der Roman Von der Schönheit, 2006 erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, war auf der Shortlist des Man Booker Prize 2005 und gewann 2006 den Orange Prize for Fiction.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zadie_Smith
Zadie Smith - London NW
Roman
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2013
ISBN 9783462045574
Gebunden, 432 Seiten,
19,99 EUR
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)
Zadie Smiths tragikomischer Roman erzählt von vier Londonern – Leah, Natalie, Felix und Nathan –, die zwar den sozialen Wohnungsbau ihrer Kindheit verlassen haben, doch bis zum heutigen Tag im Londoner Nordwesten leben, dem eigentlichen Zentrum der Stadt.
Leah, Natalie, Felix und Nathan wachsen in einer Hochhaussiedlung auf, wie es sie in jeder Großstadt gibt – immer das Ziel vor Augen, Caldwell eines Tages zu verlassen und etwas Größeres, Besseres aus ihrem Leben zu machen. Dreißig Jahre später sind sie zwar erwachsen, doch richtig weit gekommen sind sie nicht. Nur Natalie hat es scheinbar geschafft. Als erfolgreiche Anwältin gibt sie mit ihrem Mann vornehme Dinnerpartys, auf denen sich ihre weit weniger zielstrebige Freundin Leah und deren Mann Michel alles andere als wohlfühlen. Überhaupt sind Natalie und Leah blind für die Probleme der jeweils anderen und neiden einander das vermeintlich perfekte Leben. Als eine Fremde an Leahs Tür klingelt und sie um Hilfe bittet, überschlagen sich die Ereignisse …
Zadie Smiths Roman über North West London, das jenseits der Touristenströme liegt, ist ein sehr heutiger, schneller, eindringlicher Text über einen multikulturellen Stadtteil und die Schicksale seiner Bewohner.
Aus dem Englischen von Tanja Handels.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zadie_Smith
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