Wie Deutschland internationale Kriegsverbrecher unterstützt

Ausgerechnet Deutschland ist nach wie vor
Rückzugsraum und Drehscheibe für internationale
Kriegsverbrecher. Sie bleiben unbehelligt, obwohl sie auf der
Black-List der UN stehen und von Interpol gesucht werden. So kam
es, dass der Chef der berüchtigten FDLR-Rebellen im Kongo von
einem Wohnzimmer in Mannheim aus in aller Ruhe einen
Vernichtungskrieg gegen die dortige Zivilbevölkerung dirigieren
konnte. In diesem Fall hat Markus Frenzel mit einem
aufsehenerregenden Bericht bei "Fakt" dafür gesorgt, dass sich
das ändert. Der Mann wurde festgenommen. In Deutschland wird ihm
der Prozess gemacht.
Markus Frenzel will mit seiner mutigen und aufrüttelnden Berichterstattung dazu beitragen, dass in Deutschland kein Platz für solche »Schattenmänner« ist, die ›Leichen im Keller‹ haben. Zudem zeigt er am Beispiel von Einzelschicksalen auf, wofür sie in ihren Heimatländern verantwortlich sind. Als er mit einer seiner Reportagen für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis nominiert wurde, urteilte die Jury darüber:»Der Beitrag öffnet uns die Augen dafür, dass Menschenrechtsverletzungen in Afrika und andernorts oft mehr mit uns zu tun haben, als wir ahnen.«