Peter Härtling- Liebste Fenchel!
Das Leben der Fanny Hensel-Mendelssohn in Etüden und Intermezzi
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2011
Erscheinungsdatum: Juni 2011
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ISBN-13 9783462043129
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ISBN: 978-3-462-30493-0Erscheinungsdatum: Juni 2011
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Eine
deutsche Familie des neunzehnten Jahrhunderts: Fannys Großvater Moses
Mendelssohn war einer der Vordenker der Aufklärung, ihr Vater Abraham
Mendelssohn ist Stadtrat in Berlin, beteiligt am Aufstieg der Stadt zur
deutschen Metropole, weltoffen und assimiliert, sehr auf die Förderung
der musikalischen Anlagen seiner vier Kinder bedacht. Und die geben
Anlass zu großen Hoffnungen: Während Fanny, die Älteste, am Klavier und
als Sängerin reüssiert, erwirbt sich der vier Jahre jüngere Felix
schnell den Ruf eines Wunderkindes - auch dank der Förderung durch seine
Schwester, mit der er früh zu komponieren beginnt.
Nach den hochgelobten Romanen über Hölderlin, Schubert, Hoffmann und
Schumann widmet sich Härtling nun einer Frau im Schatten ihres berühmten
Bruders: Fanny Hensel-Mendelssohn, Schwester von Felix
Mendelssohn-Bartholdy.
Eine deutsche Familie des neunzehnten Jahrhunderts: Fannys Großvater Moses Mendelssohn war einer der Vordenker der Aufklärung, ihr Vater Abraham Mendelssohn ist Stadtrat in Berlin, beteiligt am Aufstieg der Stadt zur deutschen Metropole, weltoffen und assimiliert, sehr auf die Förderung der musikalischen Anlagen seiner vier Kinder bedacht.
Und die geben Anlass zu großen Hoffnungen: Während Fanny, die Älteste, am Klavier und als Sängerin reüssiert, erwirbt sich der vier Jahre jüngere Felix schnell den Ruf eines Wunderkindes – auch dank der Förderung durch seine Schwester, mit der er früh zu komponieren beginnt.
Von dem gemeinsamen Aufbruch in die bewegende und beglückende Welt der Musik erzählt Härtling aus der Perspektive Fannys, innig, kenntnisreich und mit einem Gespür für die komplizierte Gefühlslage zweier hochbegabter Geschwister, denen unterschiedliche Wege vorgezeichnet sind: Felix wird ins Licht der Öffentlichkeit treten, während Fanny sich auf das Wirken im Kreis der Familie beschränken muss. Zum Gesellschaftsporträt wird der Roman durch die Vielzahl berühmter Persönlichkeiten, mit denen die Familie verkehrte, von Heine, Kleist, den Varnhagens bis zu Geheimrat Goethe.
Eine deutsche Familie des neunzehnten Jahrhunderts: Fannys Großvater Moses Mendelssohn war einer der Vordenker der Aufklärung, ihr Vater Abraham Mendelssohn ist Stadtrat in Berlin, beteiligt am Aufstieg der Stadt zur deutschen Metropole, weltoffen und assimiliert, sehr auf die Förderung der musikalischen Anlagen seiner vier Kinder bedacht.
Und die geben Anlass zu großen Hoffnungen: Während Fanny, die Älteste, am Klavier und als Sängerin reüssiert, erwirbt sich der vier Jahre jüngere Felix schnell den Ruf eines Wunderkindes – auch dank der Förderung durch seine Schwester, mit der er früh zu komponieren beginnt.
Von dem gemeinsamen Aufbruch in die bewegende und beglückende Welt der Musik erzählt Härtling aus der Perspektive Fannys, innig, kenntnisreich und mit einem Gespür für die komplizierte Gefühlslage zweier hochbegabter Geschwister, denen unterschiedliche Wege vorgezeichnet sind: Felix wird ins Licht der Öffentlichkeit treten, während Fanny sich auf das Wirken im Kreis der Familie beschränken muss. Zum Gesellschaftsporträt wird der Roman durch die Vielzahl berühmter Persönlichkeiten, mit denen die Familie verkehrte, von Heine, Kleist, den Varnhagens bis zu Geheimrat Goethe.