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09 November 2014

Lillemors Tipps der Woche 45/2014

unsere Tipps der Woche 45/2014 von der Lillemors Buchladen Website fuer Sie


Tipp der Woche

Tipp der Woche

AutorIn: Baron, Andrea
Ein Fragespiel
Inhalt: Seit vielen Jahren diskutieren, streiten und kämpfen Frauen um ihre Stellung in der Gesellschaft. Dabei haben sich Frauen...
Preis: 24,95 €


Tipp der Woche


Tipp der Woche


Matriarchale Landschaftsmythologie
AutorIn: Göttner-Abendroth, Heide
Untertitel:Von der Ostsee bis Süddeutschland
Inhalt: In diesem Buch stellt Heide Göttner-Abendroth landschaftsmythologische Forschungen am Beispiel deutscher Landschaften vor....
Verlag: Kohlhammer
Preis: 29,99 €



Tipp der Woche        

Tipp der Woche

 Ruth Drexel
AutorIn: Wendt, Gunna
Untertitel:Eine Frau mit Eigensinn
Inhalt: Ruth Drexel schrieb Theatergeschichte, die Gunna Wendt in ihrer Biografie lebendig werden lässt, anhand zahlreicher Gespräche...
Verlag: Langen Müller
Preis: 19,99 €


Tipp der Woche

Tipp der Woche




Nie wieder schlaflos
AutorIn: Oswald, Susanne
Untertitel:Das Schlaflernbuch für Erwachsene
Inhalt: Jeder kann schlafen lernen!
Etwa jeder Vierte berichtet über Schlafstörungen:
Überforderung im Alltag, ungelöste...
Verlag: Herbig
Preis: 12,99 €



16 Mai 2012

Lesen macht klug und schoen 664 - Heide Göttner-Abendroth - Matriarchale Landschaftsmythologie

mit  Lillemors Literaturliste zum Thema Matriarchat

Heide Göttner-Abendroth -  Matriarchale Landschaftsmythologie
Von Rügen bis zum Berchtesgadener Land




Kohlhammer W. Verlag
Taschenbuch
ISBN: 3170223364
ca. 40 Abbildungen Titel in Neuauflage erwartet.
Voraussichtlich lieferbar Juni 2012
24,00 €
vorauss. Juni 2012
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei) 




In diesem Buch stellt Heide Göttner-Abendroth landschaftsmythologische Forschungen am Beispiel deutscher Landschaften vor. 
Dabei werden materielle Relikte der jungsteinzeitlichen/bronzezeitlichen Kulturschicht analysiert und zu der sie umgebenden Landschaft in Beziehung gesetzt. Erforderlich ist dafür die umfassende Methode einer "geistigen Archäologie", die die Autorin unter jahrelangen intensiven Studien im In- und Ausland entwickelt hat. 


Es werden nicht nur Aussagen aus Archäologie und Geographie, sondern ebenso aus Mythologie, Volkskunde (Folklore und Brauchtum) und Sprachforschung interdisziplinär in einen Zusammenhang gestellt. In diesem Sinne ist die matriarchale Landschaftsmythologie ein Teilbereich der Spurensicherung in Sachen frühhistorischer matriarchaler Kulturen.


Heilige Höhlen, Venusgrotte, Hörselberg in Thüringen

Heide Göttner-Abendroth:
„In matriarchalen Gesellschaften ist die Erde eine Urgöttin, Mutter Erde, die Schöpferin alles Lebendigen. Überall sahen matriarchale Menschen die Züge ihrer Weiblichkeit, in Hügeln, Tälern, Schluchten, Steinen und Gewässern.

Da die Erde jedoch eine große, nicht zu überschauende Göttin ist, nahmen matriarchale Menschen solche landschaftlichen Erscheinungen als Teil für das Ganze und sahen Mutter Erde darin verkörpert. Darauf konnten sie sich bewegen, auch daneben oder darin wohnen und die Erde lokal verehren.


Busenberge, the Paps of Jura, Schottland

Bevorzugt wurden dabei landschaftliche Eigenheiten der Erde mit ausgeprägt weiblichen Zügen, das heißt mit Formen, die symbolisch als weiblich gelesen werden konnten, zum Beispiel ein Tal in Form eines weiblichen Schoßes, zwei gleichförmige Hügel wie zwei Brüste, ein Bergrücken in Gestalt einer liegenden Frau, runde Findlingssteine oder schoßartige Quellsteine, eine halbkreisförmige Schlucht, aus der Quellen entspringen wie das Fruchtwasser aus dem weiblichen Schoß, der V-förmige Zusammenfluss zweier Bäche oder Flüsse, und vieles andere mehr.

Hier zeigte sich die Erde für matriarchale Menschen sinnfällig als Große Frau und Mutter, solche Plätze und Landschaften galten als heilig. Sie wurden zu Kultorten oder sakralen Wohnorten, so dass die Menschen buchstäblich „im Schoß von Mutter Erde“ oder „am Busen der Natur“ ruhen konnten und sich geborgen fühlten.

 Kultstein, Bayerischer Wald

Wenn eine Landschaft mit Berg, Hügeln, Tälern und Schluchten auf diese Weise die Weiblichkeit der Mutter Erde manifestierte, wurde sie zur konkreten Landschaftsgöttin mit konkretem Namen.
Trotz der Vielfalt ihrer landschaftlichen Erscheinungen wusste man jedoch, dass es sich um eine Göttin handelt, um „die Eine mit den tausend Gesichtern“.

 Näpfchenstein und heiliger Berg Similaun im Ötztal
Lokale Mythen betonen dies und benennen die jeweiligen Landschaftsgöttinnen und ihr Tun. Dennoch ist matriarchale Landschaftsmythologie weltweit, es gibt sie überall, wo alte matriarchale Kulturen gesiedelt haben, in Europa wie in China, in Amerika wie in Afrika.

Lokal wird sie durch die ganz konkrete Landschaft, deren Erscheinungen symbolisch gelesen werden und auf die sich lokale Mythen beziehen. Daher wird matriarchale Landschaftsmythologie von Forscher/innen zuerst da betrieben, wo sie selber wohnen.“

01 November 2011

Lesen macht klug und schoen 502 - Heide Göttner-Abendroth - Am Anfang die Mütter

Heide Göttner-Abendroth - Am Anfang die Mütter
matriacharchale Gesellschaft und Politik als Alternative 

Ausgewählte Beiträge zur modernen Matriarchatsforschung



Kohlhammer Verlag
ISBN 978-3-17-021934-2
25,90 €
Hier bestellen


Für diesen Band wurden aus dem umfangreichen Oeuvre der international renommierten Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth 20 Beiträge ausgewählt, die das Themenspektrum der modernen Matriarchatsforschung in seiner Komplexität und Differenziertheit zeigen. 
Beginnend mit grundsätzlichen Klärungen und gesellschaftskritischen Analysen, spannt sich der Bogen über Untersuchungen zu matriarchalen Kultur- und Kunstformen bis hin zu Reflexionen über die Matriarchatspolitik als Weg zu einer wirklich gender-egalitären, nachhaltigen und friedfertigen Gesellschaft. Es wurden neben anderen folgende Texte in den Band aufgenommen: 
Matriarchat, was ist das? - 
Die Macht von Frauen - 
Das Denken in patriarchalen und matriarchalen Gesellschaften - Mutter, Mutterschaft, Mütterlichkeit. 
Was heißt das jenseits des Patriarchats? - 
Zur Erotik in matriarchalen Gesellschaften - 
Magie in matriarchalen Kulturen - 
Matriarchale Ästhetik, ein ganzheitlicher Prozess - 
Matriarchale Spiritualität und Politik. 



Der Begriff „Matriarchat“ ist in seiner Bedeutung bis heute völlig unklar, denn er ist schlecht oder gar nicht definiert. Entgegen dem Anschein ist er nicht die Parallele zum Begriff „Patriarchat“. Denn „arché“ heißt im Griechischen sowohl „Herrschaft“ wie „Anfang“, wobei die zweite Bedeutung die ältere ist. Beide Bedeutungen sind nicht in eins zu setzen; sie fallen nur denjenigen zusammen, die aus Unwissenheit meinen, vom Anfang der Menschheitsgeschichte habe es Herrschaft gegeben. Legenden dieser Art sind zu Dutzenden von patriarchalen Theoretikern in Umlauf gesetzt worden.

Übersetzen wir die Begriffe differenzierter, so heißt „Patriarchat“ (arché = Herrschaft) klarerweise „Herrschaft der Väter“, aber „Matriarchat“ (arché = Beginn) heißt „am Anfang die Mütter“. Und das trifft die Sache.


Moderne Matriarchatsforschung. Ihre Ergebnisse und Aktualität

Heide Göttner Abendroth hat jetzt den ethnologischen Teil ihrer Matriarchatsforschung abgeschlossen, in welchem sie sämtliche noch lebenden matriarchalen Gesellschaften weltweit darstellt.


Das Matriarchat II,1: Stammesgesellschaften in Ostasien, Indonesien, Ozeanien


Das Matriarchat II,2: Stammesgesellschaften in Amerika, Indien, Afrika, SüdchinaBericht der Forschungsreise zu den Moso (alle Kohlhammer-Verlag, Stuttgart)

Sie hat damit den Teil der modernen Matriarchatsforschung abgesteckt, der sich auf die Gegenwart bezieht. Aus ihren ethnologischen Studien gibt sie eine genaue Definition, welche Gesellschaftsform ein „Matriarchat“ ist. 
Dabei erklärt sie die Muster dieser Gesellschaftsordnung auf allen Ebenen: der ökonomisch-ökologischen, der sozialen, der politischen, der weltanschaulich-spirituellen. 
Diese Muster erweisen Matriarchate als Gesellschaft mit einer reziproken Egalität zwischen den Geschlechtern und Generationen, sie sind darin einzigartig. Zugleich zeigen sie eine hohe Ausgewogenheit im Verhältnis von Mensch und Natur und fallen durch ihre umfassende Spiritualität auf. Durch diese Eigenschaften können sie Wege aus der heutigen gesellschaftlichen Orientierungslosigkeit weisen, worin ihre kulturelle Bedeutung und politische Aktualität liegt.

01 September 2011

Lesen macht klug und schoen 443 - Ricardo Coler - Das Paradies ist weiblich

Dieses Buch entführt seine Leser in die wunderbare Welt einer exotischen Gemeinschaft, die eine überraschend konfliktfreie Ordnung gefunden hat, und es regt an, über das Rollenverständnis von Mann und Frau neu nachzudenken.

Ricardo Coler -  Das Paradies ist weiblich - Eine faszinierende Reise ins Matriarchat

Das Paradies ist weiblich
Aufbau Taschenbuch
978-3-7466-7080-5

9,95 €

Im Reich der Frauen - Mit Autorität, Charme und Weiblichkeit bestimmen bei den Mosuo die Frauen, wo es langgeht: Sie arbeiten und tragen Verantwortung, sie stellen die Regeln und Gesetze für die Gemeinschaft auf, sie werden zum Oberhaupt der Großfamilie ernannt. Jeden Abend versammeln sich die Mosuo am Fluss zu einem Tanz, bei dem die Frau in einem wunderbaren Verführungsritual entscheidet, welcher Mann sie gegen Mitternacht in ihrem Gemach aufsuchen darf. Nie leben Männer und Frauen hier als Paar zusammen, und da zur Familie nur zählt, wer blutsverwandt ist, wissen die Kinder nicht, was ein Vater ist. In einer „Besuchsehe“, wie die Mosuo eine Liebesbeziehung nennen, sind Eifersucht, sozialer Druck und Enttäuschungen unbekannt.
Aus dem argentinischen Spanisch von Sabine Giersberg