Ornela Vorpsi - Die Hand, die man nicht beißt
Roman
Zsolnay Verlag, Wien 2010
ISBN-13 9783552054981
12,90 EUR
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Aus dem Italienischen von Karin
Krieger. Mirsad, ein alter Freund aus Sarajevo, ist angeblich krank, und
so eilt ihm die Erzählerin aus Paris mit großem Getöse zu Hilfe. Doch
schnell wird ihr klar, es ist keine schwere Krankheit, die Mirsad
erfasst hat, es ist der Weltschmerz, den sie so gut kennt. Sarajevo oder
Tirana, Serbien, Bosnien, Albanien, "alles Balkan", stellt die
Erzählerin lapidar fest. Und der Besuch bei Mirsad gerät mehr und mehr
zu einer Reise in die Vergangenheit, zu einem Pendeln zwischen
Geschichte im Kommunismus und Gegenwart im Kapitalismus. Nach "Das ewige
Leben der Albaner" führt Vorpsi uns nun in eine Welt, in der man "Die
Hand, die man nicht beißt" am besten küsst.