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13 Juli 2012

Lesen macht klug und schoen 715 - Irene Ferchl (Hg) - Auf einem Badesteg

„Baden, Schwimmen, Spazieren oder Eislaufen und natürlich faul auf einem Badesteg liegen, was sonst kann man an einem See unternehmen?“
Irene Ferchl (Hg) - Auf einem Badesteg
Schriftstellerinnen am See



















Aviva Verlag
ISBN 978-3-932338-34-2
17.80 EUR
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)

Sie erzählen unter anderem von der Faszination der Seenlandschaft, wie Sybille Bedford, die ihre Jugoslawienreise gefesselt von einem märchenhaften Wasserpark in Kroatien, für drei Tage unterbricht, um »bald verblüfft von Donnern und Rauschen, bald ruhig an einem friedlichen Teich sitzend« eine Ruhepause einzulegen. Oder wie Brigitte Kronauer, die vom Vergnügen des Entenfüttern schreibt, davon, in freundschaftlicher Vertrautheit den ironisch dreinblickenden Enten an einem spätsommerlichen Nachmittag Knäckebrot anzubieten.

Mit einem Sturmspaziergang von Annette von Droste-Hülshoff, Reisebeschreibungen von Fanny Mendelssohn,

Fanny Lewald und Sybille Bedford,

Romanpassagen von Vicki Baum, Victoria Wolff und Zsuzsa Bánk,

einer dämonischen Begebenheit bei Marie Luise Kaschnitz und vielen weiteren Geschichten und Gedichten von Margaret Atwood, Emmy Ball-Hennings, Zsuzsanna Gahse, Sarah Kirsch, Brigitte Kronauer u.v.m.

08 Mai 2012

Lesen macht klug und schoen 656 - Spring ich durch den Feuerreifen

Hrsg. Christiana Engelmann, Cornelia Gyárfás -
Spring ich durch den Feuerreifen
Lyrik für Mädchen





Reclam Verlag
ISBN: 978-3-15-010862-8
EUR (D): 12,95
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)

Wie gehen Lyrikerinnen mit der eigenen Entwicklung um - Rose Ausländer, Ingeborg Bachmann, Mascha Kaléko, Sarah Kirsch, Friederike Mayröcker und viele andere unbekanntere Autorinnen? 
Alle wissen aus eigener Erfahrung, was Mädchen umtreibt: 
Kaum eine möchte so weiterleben wie bisher (»Ausbrechen«), 
alle kennen das »Glücklich unglücklich« der Pubertät, erinnern sich an die Zweifel, wenn er sich nicht traut - 
oder es ihn gar nicht gibt (»Was nicht ist, kann auch nicht werden«), 
haben das »Risiko Körper« erfahren, 
das Unterwegssein oder »Heimatlosigkeit« erlebt und verstehen, was abweichen, ausscheren, gegen den Strom schwimmen bedeutet (»Ich bin die Kröte und trage den Edelstein«).

In ihren Gedichten verständigen sich die Lyrikerinnen über das Ich in der Welt, mal eindeutig, mal verschlüsselt oder phantasievoll tastend. 
Und vielleicht können sie dabei Orientierung bieten, helfen, den eigenen Weg zu finden.