Swetlana Alexijewitsch - Secondhand-Zeit
Leben auf den Trümmern des Sozialismus
Hanser Berlin
übersetzt von Ganna-Maria Braungardt
Mit Lesebändchen
ISBN 978-3-446-24150-3
Preis: 27,90 €
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Erscheinungsdatum: 26.08.2013Der Kalte Krieg ist seit über zwanzig Jahren vorbei, doch das postsowjetische Russland sucht noch immer nach einer neuen Identität.
Während man im Westen nach wie vor von der Gorbatschow-Zeit schwärmt, will man sie in Russland am liebsten vergessen. Inzwischen gilt Stalin dort vielen, auch unter den Jüngeren, wieder als großer Staatsmann, wie überhaupt die sozialistische Vergangenheit immer öfter nostalgisch verklärt wird.
Für Swetlana Alexijewitsch leben die Russen gleichsam in einer Zeit des "secondhand", der gebrauchten Ideen und Worte. Wie ein vielstimmiger Chor erzählen die Menschen in ihrem neuen Buch von der radikalen gesellschaftlichen Umwälzung in den zurückliegenden Jahren.
Swetlana Alexijewitsch - Der Krieg hat kein weibliches Gesicht
Hanser Berlin
ISBN 978-3-446-24525-9
Preis: 21,90 €
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übersetzt von Ganna-Maria Braungardt
Erscheinungsdatum: 30.09.2013
Rund eine Million Frauen haben im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gekämpft, aber ihr Schicksal ist nirgendwo festgehalten. In diesem Buch sind nun ihre Erinnerungen aufgezeichnet. Die Frauen schildern die unheroische Seite des Krieges, die üblicherweise in Erzählungen und Erinnerungen ausgeblendet wird. Im Gegensatz zu den Männern, die aus dem Krieg zurückkehrten, galten die Soldatinnen keineswegs als Heldinnen, vielmehr begegnete man ihnen mit Misstrauen, ja mit Verachtung. Swetlana Alexijewitsch gibt den Frauen in diesem erschütternden Buch erstmals eine Stimme. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes, unsentimentales und doch fast lyrisches Dokument.
Auf Deutsch erschienen “Der Krieg hat kein weibliches Gesicht”(1985/ dt. 1987,
Neuausgabe September 2013) vorbestellen bei Lillemors
Swetlana Alexijewitsch, 1948 in der Ukraine geboren und in Weißrussland aufgewachsen, arbeitete als Reporterin. Über die Interviews, die sie dabei führte, fand sie zu einer eigenen literarischen Gattung, dem dokumentarischen »Roman in Stimmen«. Alexijewitschs Werke wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt, und sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a.1998 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, dem Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück (2001), dem National Book Critics Circle Award (2006), dem polnischen Ryszard-Kapuściński-Preis (2011) und dem mitteleuropäischen Literaturpreis Angelus (2011). 2013 erhält sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Auf Deutsch erschienen
“Der Krieg hat kein weibliches Gesicht”(1985/ dt. 1987, Neuausgabe September 2013),
“Die letzten Zeugen. Kinder im Zweiten Weltkrieg” (1985/ dt. 1989),
“Zinkjungen. Afghanistan und die Folgen” (1991 /dt. 1992),
“Im Banne des Todes. Geschichten russischer Selbstmörder” (1993 /dt. 1994) und
“Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft” (1997/ dt. 1997).
“Secondhand-Zeit. Leben auf den Trümmern des Sozialismus” (2013) erscheint im August 2013 auf Deutsch.
http://de.wikipedia.org/wiki/Swetlana_Alexandrowna_Alexijewitsch