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01 Januar 2013

Christiane Landgrebe - Im Namen der Freiheit - Lesen macht klug und schoen 868

Die erste Autobiografie aus der Feder einer Frau stammt von Marie Roland, geschrieben im Jahr 1793 kurz vor ihrer Hinrichtung.

Christiane Landgrebe -  Im Namen der Freiheit
Das dramatische Leben der Madame Roland zwischen Revolution und Romantik
 Autobiografie


Edition Karo
144 Seiten, Klappenbroschur
17x22 cm, mit 11 s/w-Abb.
ISBN 978-3-937881-60-7,
Euro 19,-
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)


Jeanne-Marie Roland de la Platiere hinterließ zudem eine große Anzahl an Briefen, die aus ihrem ereignisreichen Leben berichten. In diesem Leben spiegelt sich eine Epoche, in der vieles im Umbruch war, spürbar nicht nur in Frankreich sondern in ganz Europa, wo man auf das große Vorbild Frankreich, die Grande Nation, blickte.

Marie Roland, 1754 in Paris als Tochter eines Handwerkers geboren, erhielt eine exzellente Erziehung. Sie studierte die Schriften der Philosophen und fühlte sich besonders zu den Ausführungen Rousseaus hingezogen. 1780 heiratete sie den hochgebildeten Jean-Marie Roland, Forschungsreisender und Mitglied mehrerer Akademien.

Mitgerissen von den Ereignissen der Französischen Revolution und den politischen Ambitionen ihres Mannes widmete sie ihr Leben der Politik, geriet aber wegen ihrer Haltung und der Machtverschiebungen der Girondisten und der Radikalen um Robespierre in Gefangenschaft und wurde am 8. November hingerichtet – ihr Mann setzt daraufhin am 10. November seinem Leben selbst ein Ende.


 »Wie sah das Leben jener Frau aus, die so selbstbewusst und überzeugt,  so gelassen und beinahe heiter in den Tod gegangen ist?«

Die erfahrene Autorin Christiane Landgrebe zeichnet mühelos das bedeutsame und an Dramatik überreiche Leben der Madame Roland sowie die Ereignissen einer ganzen Epoche. Sie vermittelt den Leserinnen und Lesern zahlreiche Fakten über die Französische Revolution, und zeichnet voll Empathie das Porträt einer wahrhaft ungewöhnlichen Frau.

15 Dezember 2012

Silvia Federici - Aufstand aus der Küche - Lesen macht klug und schoen 851


Silvia Federici  - Aufstand aus der Küche
Reproduktionsarbeit im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution


edition assemblage
Reihe: Kitchen Politics, Band 1
farbig, Broschur, 110×180 mm
ISBN 978-3-942885-32-4
9.80 Euro
Neuerscheinung 6. Novermber 2012
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)



In dem Band formuliert die feministisch-marxistische Theoretikerin und Aktivistin Silvia Federici eine aktuelle Kritik der Reproduktionsarbeit im globalen Kapitalismus und plädiert für eine feministische Politik der Commons. 
Neben zwei neuen Beiträgen wird auch die bereits 1974 verfasste Kritik „Counter-Planning from the Kitchen“ erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht. Federici erinnert an die „unerledigte Revolution des Feminismus“ und plädiert für deren Aktualisierung in der Gegenwart.
Queer-Feminismus und Ökonomiekritik schließen einander nicht aus (wie in letzter Zeit immer wieder behauptet), sondern müssen verbunden werden. Das Buch, das unsere Reihe eröffnen wird, ist gleichzeitig eine Intervention in einen queeren wie feministischen Diskurs, der sich um eine Kritik des Kapitalismus zu wenig bemüht und andererseits eine Intervention in den ökonomiekritischen, marxistischen Diskurs, der leider immer noch sehr androzentrisch (männerdominiert) funktioniert und Geschlechterverhältnisse nur am Rande behandelt. 
Gleichzeitig führen wir auch die in USA und Italien bekannte operaistische Feministin Silvia Federici in Deutschland ein. 
Der Band stellt ebenso einen Beitrag zur Analyse des globalen Kapitalismus mit Schwerpunkt auf der Reproduktionsarbeit dar wie zur Geschichte feministischer Kämpfe. 
Im Kontext der neuen Buchreihe Kitchen Politics ist der erste Band auch als ein Plädoyer für eine materialistische, antikapitalistische Wende der Queer Theory zu verstehen.
Aus dem Englischen von Max Henninger


Kitchen Politics – Queerfeministische Interventionen
Die Buchreihe Kitchen Politics – Queerfeministische Interventionen zielt auf aktuelle, analytisch-politische Interventionen und verstehen sich als Teil einer anhaltenden Debatte linker, queerfeministischer Kritiken. Das Herausgeber_innen-Kollektiv Kitchen Politics verortet queer-feministische Theorie und Praxis als Bestandteil von Gesellschaftskritik, die Verbindungslinien zwischen verschiedenen politischen Diskussionen formuliert und/oder reflektiert.
Die Herausgeber*innen der der Reihe sind Bini Adamczak, Mike Laufenberg, Felicitas Reuschling, Sarah Speck, Chris Tedjasukmana.

18 März 2012

Lesen macht klug und schoen 605 - Samar Yazbek - Schrei nach Freiheit

Chronistin der syrischen Revolution:

Samar Yazbek - Schrei nach Freiheit

Bericht aus dem Inneren der syrischen Revolution




Nagel & Kimche
ISBN 978-3-312-00531-4
17.90 €
hier bestellen  (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)





"Ich glaube nur, was ich mit eigenen Augen sehe" - mit diesem Vorsatz nimmt die Journalistin Samar Yazbek an der Revolution gegen das Regime al-Assads in Syrien teil. 

Sie geht auf die Straße, befragt Demonstranten, aus der Haft entlassene Dissidenten, aber auch Polizisten. Bald wird sie selbst in die Ereignisse hineingezogen und mehrmals verhaftet und misshandelt. In eindringlichen Bildern erzählt Yazbek von Protest, Folter und Verzweiflung in Arabien. Als sie erfährt, dass ihr Name auf einer Todesliste steht, flieht sie mit ihrer Tochter ins Ausland. 

Yazbeks Erlebnisbericht ist ein erschütterndes, sprachlich brillantes Dokument über Widerstand und Menschlichkeit. Mit einem Vorwort von Rafik Schami.

– übersetzt von Larissa Bender -