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26 Dezember 2014

Lesen macht klug und schoen 1153 - Luisa Muraro - Stärke und Gewalt

Die Geschichte der Frauen ist voller Rebellionen, mehr oder weniger bekannten, aber dies war das erste Mal, dass Frauen, die für eine Änderung ihrer Lebensverhältnisse kämpften, sich von den revoltierenden Männern, ihren Brüdern und Gefährten, trennten. 
Luisa Muraro - Stärke und Gewalt

Stärke und Gewalt

Christel Göttert Verlag
ISBN: 978-3-939623-48-9
2014 - 82 S., 15 x 15 cm
7,50 €
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)

Eine Analyse über den Gebrauch von Gewalt in einer Gesellschaft, in der vieles auf die Rückkehr des Gesetzes des Stärkeren hindeutet. Ein Nachdenken über die freie Verfügbarkeit der gesamten eigenen Stärke.
Die italienische Philosophin regt eine Debatte an über Gerechtigkeit, Macht, Stärke und Gewalt. Eine Debatte über den Gebrauch der eigenen Kraft bis hin zur Grenze von Gewalt, die von Frauen angeführt werden sollte – denn sie kennen Gewalt auch in Zeiten des Friedens aus nächster Nähe.

(Übersetzung unter Mitarbeit von Traudel Sattler)

Luisa Muraro studierte Philosophie an der Katholischen Universität Mailand, arbeitete in den 68ern als Lehrerin, lehrte und forschte an der philosophischen Fakultät der Universität Verona. Zusammen mit anderen Frauen rief sie 1975 die Libreria delle donne di Milano, 1984 die Philosophinnengemeinschaft Diotima ins Leben; Mitherausgeberin der Zeitschrift Via Dogana.

20 November 2014

Lillemor's Tipp der Woche 47/2014 - Judith Barrington, Anne Wizorek, Luisa Muraro - Lesen macht klug und schoen 1147

Lillemor's Tipp der Woche 47/2014:

Judith Barrington - Wiederbelebung
Erinnerungen

Lillemors

Verlag: edition fünf
Preis: 19,90 €
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)

Die wahre Geschichte einer lebenslangen Reise zu sich selbst.
Memoiren einer jungen Frau vor und nach ihrem Coming-out.
Im Sommer 1964 packt die 19-jährige Judith ihre Koffer und düst mit dem Cabrio ihrer Mutter nach Katalonien, um einen Job als Touristenführerin anzutreten. Was nach jugendlicher Abenteuerlust klingt, ist in Wahrheit zugleich Flucht und Suche: Wenige Monate zuvor sind Judiths Eltern ums Leben gekommen ertrunken, als sie bei einem Feuer auf dem Kreuzfahrtschiff Lakonia genötigt waren, mitten in der Nacht ins eiskalte Meer hinabzusteigen. Um ihren brennenden Schmerz zu betäuben, stürzt sie sich in den Exzess: Sie feiert die spanischen Nächte durch, geht zahllose Affären mit Männern ein und treibt Körper und Seele an ihre Grenzen. Erst Jahre später gelingt es ihr, die Trauer über den Verlust der Eltern zuzulassen und sich zugleich einzugestehen, was sie schon lange geahnt hat dass sie echte Liebe und Begehren nur für Frauen verspürt.
Was an dieser Suche besticht, ist der beherzte unsentimentale Stil der Autorin, gewürzt mit einem guten Schuss (Selbst-)Ironie und Poesie.


Anne Wizorek - Weil ein Aufschrei nicht reicht
Für einen Feminismus von heute

Lillemors

Verlag: S. Fischer
Preis: 14,99 €
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)


Feminismus? Fuck yeah! 
Moderne Geschlechterbilder statt Schubladendenken
Anne Wizorek löste mit ihrem Twitter-Hashtag einen riesigen Sturm im Netz aus. Tausende Frauen nutzen "Aufschrei" als Ventil, um ihren Erfahrungen mit dem alltäglichen Sexismus Luft zu machen. Der Erfolg der Aktion macht deutlich: Von Geschlechtergerechtigkeit sind wir noch weit entfernt, sexuelle Belästigung und Diskriminierung bleiben ein brennendes Problem. 
Erfrischend unakademisch zeigt Anne Wizorek, warum unsere Gesellschaft dringend eine neue feministische Agenda braucht. Sehr persönlich beschreibt sie ihren Weg zur Aktivistin und ermutigt dazu, selbst aktiv zu werden im Großen wie im Kleinen.

Luisa Muraro - Stärke und Gewalt
Eine Analyse über den Gebrauch von Gewalt,in der vieles auf die Rückkehr des Gesetzes des Stärkeren hindeutet.

Lillemors

Verlag: Christel Göttert

Preis: 7,50 €

hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)

Ein Nachdenken über die freie Verfügbarkeit der gesamten eigenen Stärke. 
Ein Plädoyer für ein Kämpfen, ohne zu hassen und ohne sich zerstören zu lassen, für ein Auflösen von Bestehendem, ohne zu zerstören.

Die italienische Philosophin regt eine Debatte an über Gerechtigkeit, Macht, Stärke und Gewalt. 
Eine Debatte über den Gebrauch der eigenen Kraft bis hin zur Grenze von Gewalt, die von Frauen angeführt werden sollte - denn sie kennen Gewalt auch in Zeiten des Friedens aus nächster Nähe.