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09 Februar 2013

Irène Némirovsky - Die süße Einsamkeit - Lesen macht klug und schoen 905

"Némirovsky gelingt es neben den zwischenmenschlichen Beziehungen auch bildhafte Eindrücke ihrer Zeit darzustellen." 
Irène Némirovsky - Die süße Einsamkeit
Roman



Knaus Verlag
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
ISBN: 978-3-8135-0377-7
€ 19,99
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)


Originaltitel: Le vin de solitude - Originalverlag: Albin Michel - Übersetzt von Susanne Röckel


Eine selbstsüchtige Mutter, die auf ihre heranwachsende Tochter eifersüchtig ist; eine bildhübsche Tochter, die sich mit den Waffen, die sie eigentlich verachtet, dafür rächt: 
Im Mittelpunkt von »Die süße Einsamkeit« steht ein dramatischer Mutter-Tochter-Konflikt. Gleichzeitig ist der erstmals ins Deutsche übersetzte Roman das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch und der verführerischen wie gefährlichen Chancen, die daraus erwachsen.
»Zu allem Überfluss wollte ich auch noch geliebt werden!« 
So fasst die junge Hélène die Realität ihrer Kindheit und Jugend zusammen. Als einziges Kind einer großbürgerlichen Familie wächst sie in schier unvorstellbarem Luxus in St. Petersburg auf – doch ohne Geborgenheit und Liebe. 
Hélène hasst ihre egozentrische Mutter, die den ewig abwesenden Vater schamlos mit immer jüngeren Liebhabern betrügt. 
Nur Mademoiselle Rose, die französische Gouvernante, schützt Hélène vor beunruhigenden Träumen und einer beängstigenden Wirklichkeit. 
Schließlich zwingen Krieg, Revolution und Flucht nach Paris das junge Mädchen, sich von vermeintlichen Sicherheiten zu befreien. Sie gerät in einen Sturm der Gefühle und rächt sich an der Mutter, indem sie deren Liebhaber den Kopf verdreht. 
Doch am Ende erkennt sie, dass nur Selbstachtung und Mut sie in die ersehnte Freiheit führen.


Irène Némirovsky wurde 1903 als Tochter eines jüdischen Bankiers in Kiew geboren. Nach der Oktoberrevolution ging die Familie nach Paris; dort avancierte Irène zum Star der Literaturszene. Bei Ausbruch des zweiten Weltkrieges zog sie mit ihrer Familie in die Provinz, wurde jedoch 1942 deportiert und starb in Auschwitz.