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04 Juli 2013

Lena Muchina - Lenas Tagebuch - Lesen macht klug und schoen 1021

Die russische Anne Frank:
Lena Muchina - Lenas Tagebuch

Lenas Tagebuch

Graf Verlag, München 2013
ISBN 9783862200368
18,00 EUR
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)

Ein einzigartiges Dokument, das erst jetzt entdeckt und veröffentlicht wird: 
Das berührende, dabei unsentimentale Tagebuch eines sechzehnjährigen Mädchens, das die Belagerung von Leningrad überlebte. Eine russische Anne Frank. 

"Ich weiß selbst nicht, wie ich diese Zeilen schreiben kann. Aber mein Herz ist irgendwie wie aus Stein geworden. Ich habe gar keine Angst. Ob Aka stirbt oder nicht, ist mir egal. Wenn sie schon stirbt, dann soll sie es nach dem 1. tun, dann bekommen wir ihre Lebensmittelkarte. Wie bin ich nur herzlos." 
Lena ist bald sechzehn und interessiert sich für das, was alle junge Mädchen beschäftigt: 

Wie kann sie das Herz von Wowka, dem Jungen aus ihrer Klasse, gewinnen? Wie schummelt man sich durch die Geometrie-Prüfung? 

Wann hat ihre Freundin Tamara Zeit, mit ihr ins Kino gehen? In politisch brisanter Zeit beginnt Lena ihr Tagebuch: rund einen Monat, bevor die Wehr-macht Leningrad einkesselt, um die Zivilbevölkerung mit beispielloser Grausamkeit auszuhungern. 

Doch Lena lebt von einem Tag auf den anderen, blendet die stän-dige Gefahr aus. Die Situation wird immer dramati-scher und bald gibt es nur noch den einzigen, alles beherrschenden Gedanken: etwas in den Magen zu bekommen, und sei es die Katze der Nachbarn… 
Mit klarer Sprache, intelligent und voll echter Emotion verschafft uns Lena Muchina einen einzigartigen Blick in eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts. 
Aus dem Russischen von Lena Gorelik und Gero Fedtke

Lena Muchina

Lena Muchina, geboren 1924, war knapp sechzehn Jahre alt, als sie ihr Tagebuch begann. Im Juni 1942, noch vor Beendigung der Blockade von Leningrad, wurde sie evakuiert; die Veröffentlichung ihres Tagebuchs erlebte sie jedoch nicht mehr, denn sie starb 1991 im Alter von 66 Jahren in Moskau. Über ihr Leben ist bisher wenig bekannt.

09 April 2013

Hedwig Pringsheim - Mein Nachrichtendienst - Lesung im Literaturhaus München 15. April 2013 - Lesen macht klug und schoen 955


Buchpräsentation des Wallstein Verlages 
Lesung: Katjá Rupé
Lillemors macht einen Büchertisch am 15. April 2013 im Literaturhaus München  20 Uhr:


Hg. und kommentiert von Dirk Heißerer - 
Hedwig Pringsheim - Mein Nachrichtendienst 
Briefe an Katia Mann 1933-1941
Cover Mein Nachrichtendienst

Wallstein Verlag
ISBN: 978-3-8353-0253-2
1716 S., 44 Abb., Leinen, Lesebändchen, Schutzumschlag, Schmuckschuber
89,00 Euro
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)


Thomas Manns Schwiegermutter liefert ein einzigartiges Zeugnis über die Zerstörung des jüdischen Großbürgertums im nationalsozialistischen München 

(»Hedwig Pringsheim. Mein Nachrichtendienst. Briefe an Katia Mann 1933-1941«, Wallstein Verlag).

Hedwig Pringsheims Briefe aus München und Zürich in die diversen Exilorte der Manns sind ein literarisches und zeitgeschichtliches Zeugnis völlig eigener Art. Sie entstanden in einer Ausnahmesituation, der gewaltsamen Trennung von Mutter und Tochter aufgrund der politischen Entwicklung in Deutschland nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten. 
Wegen der drohenden Briefzensur war Hedwig Pringsheim genötigt, die Briefe an ihre Tochter so abzufassen, dass man sie zwar lesen, aber nicht gleich verstehen und erst recht nicht in irgend einer Weise verräterisch deuten konnte. Mit Spitznamen, Anspielungen und Verschlüsselungen, mit Ironie und einer ganz eigenen, von den Familienmitgliedern gefürchteten »Beesheit« entwickelte Hedwig Pringsheim in den Briefen an ihre Tochter einen ganz eigenen »Nachrichtendienst«. Manchmal kam auch Katia nicht ganz mit, die für ihre Mutter auch »keine gute Rebusdichterin« war; sie dagegen nannte sich selbst einen »Meister der Umschreibung«. 
Dirk Heißerer hat diese Briefe nun herausgegeben und stellt diese zusammen mit der Schauspielerin Katja Rupé vor.


Buchpräsentation des Wallstein Verlages 
Lesung: Katjá Rupé
Lillemors macht einen Büchertisch am 15. April 2013 im Literaturhaus München  20 Uhr:

Veranstalter: Thomas-Mann-Forum München e.V., Stiftung Literaturhaus. In Zusammenarbeit mit der Brougier-Seisser-Cleve-Werhahn-Stiftung München
Büchertisch: Lillemor's Frauenbuchladen
Eintritt: Euro 9.- / 7.-
siehe auch unsere Facebook Seite: http://www.facebook.com/events/522886491095033/

Hg: Dirk Heißerer, geb. 1957, ist Literaturwissenschaftler in München. Von 1993 bis 2000 sowie 2006 war er Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität und an der Universität Leipzig zwischen 2007 und 2009. Seit 2003 ist er Herausgeber der »Thomas-Mann-Schriftenreihe« (TMSR). Im Jahr 2009 wurde er mit der Thomas-Mann-Medaille ausgezeichnet.
Veröffentlichungen u. a.: »Im Zaubergarten. Thomas Mann in Bayern« (2005); »Wo die Geister wandern. Literarische Spaziergänge durch Schwabing« (2008).

08 April 2013

Jens Rosteck - Édith Piaf, Hymne an das Leben - Lesen macht klug und schoen 954

ZUM 50. TODESTAG DER GROSSEN PIAF
Mit ihren Chansons bezauberte sie Millionen, ihre Bühnenpräsenz war legendär. 
Jens Rosteck - Édith Piaf, Hymne an das Leben
Biographie
 
Propyläen Verlag, Berlin 2013
464 S., Photos, Bibliographie, Chanson-Repertoire,
Film- und Theater-Repertoire
ISBN 978-3-549-07419-0
auch als Ullstein eBook
€ 22,99
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)


Mit ihren Chansons bezauberte sie Millionen, ihre Bühnenpräsenz war legendär. Ihr dramatischer Lebensweg vom halb verhungerten Gossenkind zum international gefeierten Star bot Stoff für unzählige Filme und Romane. 
Ihre Chansons kennt wohl jeder, als „Spatz von Paris“ wurde sie zum Mythos. Anlässlich ihres 50. Todestags im Oktober 2013 legt Jens Rosteck schon jetzt die erste große deutschsprachige Biographie dieser Ausnahmesängerin vor. Er zeigt sie als ebenso zerbrechliche wie kompromisslose Künstlerin, die sich buchstäblich für ihre Leidenschaft verzehrte.

Der in Frankreich lebende Musikwissenschaftler Jens Rosteck kennt das Leben und die Musik der Piaf wie kaum ein anderer. Eindringlich schildert er ihre Kindheit als Tochter eines Zirkuskünstlers, ihre ersten Auftritte als Straßensängerin, ihren atemberaubenden Aufstieg, aber auch ihre Drogenexzesse, Krankheiten, unglücklichen Männergeschichten und Eitelkeiten.

In sein furioses Lebensbild streut Rosteck treffliche Porträts ihrer größten Hits ein – von "La vie en rose" über "Milord" bis zum unvergesslichen "Non, je ne regrette rien" - ergänzen das Lebensbild. Eine der schillerndsten Künstlerexistenzen des 20. Jahrhunderts wird so auf unterhaltsame Weise lebendig.


Jens Rosteck

Jens Rosteck, geboren 1962, promovierter Musik- und Literaturwissenschaftler, lebt seit 1990 als Publizist, Musikforscher und Buchautor in Frankreich. Zu seinen Buchpublikationen gehören Doppelbiographien über Lotte Lenya und Kurt Weill und über Jane und Paul Bowles sowie Monographien zu Bob Dylan und Oscar Wilde. 
Weitere Informationen über Jens Rosteck finden Sie unter www.jensrosteck.de.

09 Januar 2013

Hannah Arendt - Ihr Denken veränderte die Welt - Lesen macht klug und schoen 876

Das Buch zum Kinostart am Freitag, 10. Januar 2013:

Hannah Arendt  - 
Ihr Denken veränderte die Welt
Biographie

Lillemors

Piper Verlag
Erschienen: 10.12.12
ISBN: 9783492301756
€ 9,99

hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)



»›Hannah Arendt‹ war der schwierigste Film, den ich je gemacht habe«, sagt Margarethe von Trotta. 
Die große Denkerin Hannah Arendt fühlte sich zeitlebens nur ihrem eigenen Verstand verpflichtet. 
Sich ihr zu nähern heißt für Trotta daher, »einem Menschen beim Denken zuzuschauen«. 
Das Begleitbuch eröffnet einen Blick hinter die Kulissen des Films und erzählt die spannende Geschichte seiner Entstehung.

04 November 2012

Peggy Piesche - Euer Schweigen schützt Euch nicht - Audre Lorde - Lesen macht klug und schoen 820


Peggy Piesche (Hg.) - 
Euer Schweigen schützt Euch nicht
Audre Lorde und die Schwarze Frauenbewegung in Deutschland
Biographie/Sachbuch Frauenbewegung


euer_schweigen_schuetzt_euch_nicht_g.png

Orlanda Verlag
ISBN 978-3936937-95-4
17,90 Euro
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)



20er Todesstag der Schwarzen, lesbischen Poetin und feministischen Autorin Audre Lorde
"Your silence will not protect you." "Euer Schweigen schützt Euch nicht" 
Ein Aufruf zu Sprache und aktivem Handeln, der dringlicher nicht sein könnte. Wie viele der Appelle, Schriften und Aufrufe Audre Lordes war er prägend für die (internationale) Frauenbewegung und besonders für die Bewegung Schwarzer Frauen. Das rückhaltlose Ausloten von Sexismus, Rassismus, Homophobie und Klasse machen Audre Lorde auch zwanzig Jahre nach ihrem Tod zu einer der einflussreichsten Kämpferinnen für die Rechte Schwarzer Frauen. 
Der soziale Unterschied war für sie die treibende, kreative Kraft zu handeln und zu verändern. Ihre Essays, Gedichte, Vorträge und Erzählungen sind einschneidend und entschlossen, sie werfen einen schonungslosen Blick auf die Realität und transportieren dabei doch immer auch Hoffnung. 
Der vorliegende Band ist eine Sammlung von bereits erschienenen und bisher unveröffentlichten Texten Audre Lordes. Ergänzt werden diese durch Texte von Frauen, die gemeinsam mit der Autorin den Weg einer deutschen Schwarzen Frauenbewegung gingen und von Schwarzen Frauen der Nachfolgegenerationen aus Deutschland, die sich mit ihrem Erbe und den aktuellen Kämpfen auseinander setzen.
 *(in:„The Transformation of Silence into Language and Action“ in Sister Outsider)


Hinweis auf den Film Audre Lorde im BiMovie.de Filmfestival: http://www.bimovie.de/links18/filmuebersicht.htm
Audre Lorde - The Berlin Years 1984 -1992 
D 2012, digital, 79 Min., engl/dt
Audre Lorde - The Berlin Years 1984 -1992 
Sa, 10. November 2012, 19:00 Uhr
Di, 13. November 2012, 19:00 Uhr


01 November 2012

Elena Poniatowska - Frau des Windes - Lesen macht klug und schoen 816

Leonora Carrington - ein Stück lebendige Zeitgeschichte und gleichzeitig eine leidenschaftliche Abhandlung darüber, was im Leben wichtig ist - 

Elena Poniatowska - Frau des Windes
Biographie/Roman der Leonora Carrington



Frau des Windes

Insel Verlag
ISBN: 978-3-458-17531-5
24,95 €
hier bestellen  (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)

"Schon als Kind sieht sie die Welt mit eigenen Augen, hält sich für ein Pferd und bewohnt einen Kosmos aus Fabelwesen. Den Konventionen ihrer reichen englischen Familie mißtraut Leonora, sie sagt sich von allen Zwängen los und erkämpft sich das Recht, eine in der Gesellschaft und an der Staffelei absolut freie Frau zu werden. 
In der wahnwitzigen Liebe zu dem Maler Max Ernst stürzt sie in wonnevolle Abgründe. Mit ihm zusammen ergibt Leonora sich in Paris dem Sinnestaumel des Surrealismus, ist eng befreundet mit Dalí, Miró und Picasso. 
Als Max Ernst im Zweiten Weltkrieg interniert wird, verliert Leonora den Verstand und wird in eine Anstalt eingewiesen. Nach Ausbruch und Flucht über den Atlantik erobert sie, unterstützt durch die Mäzenin Peggy Guggenheim, die Kunstwelt New Yorks. 

Vertrieben, getrieben und besessen – in ihrer zweiten Heimat Mexiko schafft sie, beseelt durch eine letzte große Liebe, Meisterwerke so singulär wie ihre Geschichte selbst.

Das außergewöhnliche Leben der Leonora Carrington (1917–2011) wird in den Händen Elena Poniatowskas zu einem weltumspannenden Abenteuer, einem Schrei nach Freiheit und einem Zeugnis von bedingungsloser Leidenschaft."

Aus dem Spanischen von Maria Hoffmann-Dartevelle

28 Oktober 2012

Daniela Dröscher - Pola - Lesen macht klug und schoen 812

Der Aufbruch in die Moderne ist auch eine weibliche Geschichte, strahlende Stars wie Pola werden zu Idolen, verehrt wie einst Madonnenbilder, und ihre Freizügigkeit setzte die überkommene Ordnung außer Kraft. 
Daniela Dröscher - Pola
Roman




Berlin Verlag, Berlin 2012
ISBN 9783827011060
19,99 EUR
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei

Eine fabelhafte Lügnerin, eine Frau, die alles hatte: Männer, Juwelen, Häuser, Ruhm - und für Letzteres bereit war, alles andere zu opfern. 
Es ist die Geschichte von Pola Negri, einem der ersten Stars des jungen Kinos, deren Leben aus mehr Trug und Schein bestand, als dass eine klassische Biografie darin die Wahrheit finden könnte. 
Der Aufbruch in die Moderne ist auch eine weibliche Geschichte, strahlende Stars wie Pola werden zu Idolen, verehrt wie einst Madonnenbilder, und ihre Freizügigkeit setzte die überkommene Ordnung außer Kraft. 
"Pola" ist mehr als der Roman über eine der schillerndsten Figuren des Stummfilms, über die Geliebte Charlie Chaplins und Rudolph Valentinos, es ist die Geschichte einer modernen Frau, die für ihre Karriere zu weit ging und an ihrem Glück immer zielsicher vorbei.


»Alles, was man vor der Kamera spielte, fand auf Umwegen in das eigene Leben zurück.«

Pola fährt kurz vor Weihnachten 1934 in einem Viehwagen Richtung New York. Dort wartet das Schiff, das sie zurück nach Deutschland bringen wird. 
Sie hofft auf ihr Comeback, doch ihre meisterhaft erschwindelte Lebensgeschichte beginnt sich unter den neuen Machthabern zu rächen und bald wird sie von dem Gerücht erdrückt, wer sich nachts einsam ihre Filme anschaut ...



Dass Pola Negri am Ende selbst nicht mehr wusste, was Wahrheit, was Lüge, was Gerücht war, nutzt Daniela Dröscher mit viel Witz, Fantasie und Eigensinn. 


24 September 2012

Doris Hermanns - Meerkatzen, Meißel und das Mädchen Manuela - Lesen macht klug und schoen 779

Doris Hermanns - Meerkatzen, Meißel und das Mädchen Manuela
Die Schriftstellerin und Tierbildhauerin Christa Winsloe
Biographie

Meerkatzen, Meißel und das Mädchen Manuela

Aviva Verlag
ISBN 978-3-932338-53-3
19.90 EUR
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)


Der Film »Mädchen in Uniform«, zum besten Film der Weltproduktion von 1931 ausgezeichnet, machte Christa Winsloe fast weltweit bekannt. Heute ist »Mädchen in Uniform« vor allem durch die dritte Verfilmung (1958) mit Romy Schneider, Lilli Palmer und Therese Giehse berühmt. 
1888 in Darmstadt geboren, ging Winsloe 1909 nach München, um Bildhauerei zu studieren. 
1913 heiratete sie den ungarischen Schriftsteller und Mäzen Baron Ludwig von Hatvany und lebte mit ihm in Paris, Ungarn Berlin und Wien. Nach ihrer Scheidung kehrte sie 1924 nach München zurück, wo sie als Tierbildhauerin arbeitete, aber auch zur Münchener Literaturszene gehörte. 
Sie war u.a. mit Erika und Klaus Mann sowie mit Kurt Wolff befreundet. Zudem widmete sie sich dem Schreiben und veröffentlichte in der Vossischen Zeitung, Tempo, Querschnitt und im Berliner Tageblatt. 
Ihr erster Erfolg als Schriftstellerin war 1930 die Aufführung ihres Theaterstücks »Ritter Nérestan« über Mädchen in einem preußischen Internat, das im folgenden Jahr erstmals verfilmt wurde. 
Es folgten Romane in englischer und deutscher Sprache. 1932 traf Winsloe die nordamerikanische Journalistin Dorothy Thompson wieder, mit der sie eine leidenschaftliche Affäre hatte. 
Nach zwei Amerikaaufenthalten blieb sie jedoch wieder in Europa und zog sich 1939 zunächst ins französische Cagnes-sur-Mer, später nach Cluny zurück. Dort wurde sie im Juni 1944 erschossen.



18 Juni 2012

Lesen macht klug und schoen 691 - Gudrun Schury - Ich Weltkind, Gabriele Münter Die Biographie


„Ich male immer noch so, wie mir der Pinsel gewachsen ist.“ 

Gudrun Schury -  Ich Weltkind
Gabriele Münter. Die Biographie



















Aufbau Verlag
978-3-351-03394-1
24,99 €
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)

Das Leben einer eigenwilligen Frau und genialen Künstlerin aus dem Kreis des "Blauen Reiters". 

„Ich male immer noch so, wie mir der Pinsel gewachsen ist.“ Gabriele Münter
»Nur durch Dich kann ich zu wirklich Großem kommen«, schrieb Kandinsky 1905 an Gabriele Münter, die fast 14 Jahre mit ihm zusammen war und heute als eine der bedeutendsten Malerinnen der Klassischen Moderne gilt. 


Das »Russenhaus« im Voralpenort Murnau, das Münter 1909 kaufte, wurde zum künstlerischen Zentrum des »Blauen Reiters«. 
Hier traf sich das Paar u. a. mit Franz Marc und August Macke. Trotz bewegter Zeiten – Erster Weltkrieg, Exil, Trennung von Kandinsky – ging Münter konsequent ihren Weg und schuf ein beeindruckend vielfältiges Werk. 


Vor den Nazis versteckte sie ihre Sammlung expressionistischer Kunst, die zum Grundstock der weltberühmten Abteilung »Blauer Reiter« im Münchner Lenbachhaus wurde.

14 Mai 2012

Lesen macht klug und schoen 662 - Felicitas Hoppe - Hoppe

Felicitas Hoppe erhält Büchner-Preis 2012:
Wenn das Bonmot zutrifft, dass nichts der Wahrheit näher komme als die Erfindung, dann lesen hier ine Selbstbiografie, in der nichts falsch ist, gerade weil alles erfunden ist:

Felicitas Hoppe - Hoppe
Roman






S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2012
ISBN-10 310032451X
19,99 EUR
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Als Leben zu kurz, als Roman zu schön, um wahr zu sein: Das Beste, was bislang über Hoppe geschrieben wurde!


›Hoppe‹ ist keine Autobiographie, sondern Hoppes Traumbiographie, in der Hoppe von einer anderen Hoppe erzählt: von einer kanadischen Kindheit auf dünnem Eis, von einer australischen Jugend kurz vor der Wüste, von Reisen über das Meer und von einer Flucht nach Amerika. Hoppes Lebens- und Reisebericht wird zum tragikomischen Künstlerroman, mit dem sie uns durch die Welt und von dort aus wieder zurück in die deutsche Provinz führt, wo ihre Wunschfamilie immer noch auf sie wartet.
Eine Geschichte über vergebliche Wünsche, gescheiterte Hochzeiten und halbierte Karrieren. Und über das unbestreitbare Glück, ein Kind des Rattenfängers aus Hameln zu sein.


09 April 2012

Lesen macht klug und schoen 627 - Wibke Bruhns - Nachrichtenzeit

"Zeitgeschichte, geschrieben von einer starken Frau" .
Wibke Bruhns - Nachrichtenzeit - 
Meine unfertigen Erinnerungen




Droemer Knaur Verlag
ISBN 978-3-426-27562-7 
EUR  22,99
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)
auch als eBook zu bestellen

Wibke Bruhns erzählt von ihrer "Nachrichtenzeit": ein "unverbiegbarer" Charakter mit klarem Blick, Understatement und Humor. "Zeitgeschichte, geschrieben von einer starken Frau" .

Wibke Bruhns ist eine der bedeutendsten deutschen Journalistinnen. 1938 in Halberstadt geboren, machte sie schon früh Karriere beim Fernsehen und wurde 1971 beim ZDF die erste Nachrichtensprecherin der Bundesrepublik – damals eine Sensation und ein ungeheuerlicher Skandal. Doch ihre Leidenschaft war die politische Berichterstattung.
Was auch immer passierte: Wibke Bruhns war mittendrin und ganz nahe am Zeitgeschehen – und an den Persönlichkeiten, die die Geschichte prägten.
Ob die Studentenproteste 1968, der Aufstieg und Fall Willy Brandts, die Guillaume-Affäre, der Skandal um die vermeintlichen Hitlertagebücher, die Auseinandersetzungen im Nahen Osten, die Gipfeltreffen zwischen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow oder der Mauerfall – Wibke Bruhns’ Erinnerungen sind das Zeugnis eines ungewöhnlichen, illustren Lebens und ein bestechend frischer Blick auf die Geschichte unserer Zeit.



 

Wibke Gertrud Bruhns, 1938 in Halberstadt als Tochter der Kaufmanns Hans Georg Klamroth geboren, der, zunächst Mitglied der NSDAP und Angehöriger der SS, in der Folge des 20. Juli hingerichtet wird. Bruhns studierte Geschichte und Politikwissenschaft und volontierte bei der Bild-Zeitung. 1962 wurde sie Redakteurin beim ZDF, 1971 erste Nachrichtensprecherin der "Heute"-Sendung. Später arbeitete sie für den WDR, als Korrespondentin für den "Stern" im nahen Osten und in Washington, in der Kulturredaktion beim ORB und schließlich als Pressesprecherin der Expo 2000 in Hannover. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin.


REZENSIONEN ZUM BUCH:


NDR Kulturzeit | 05.03.2012

"Das Buch erzählt ein Stück Zeitgeschichte - humorvoll und mit vielen Hintergründen. Das macht das Buch lesenswert."

Hamburger Abendblatt | 01.03.2012

"Wibke Bruhns – immer für eine Nachricht gut!"

Focus | 01.03.2012

"Geradeaus, unbeeindruckt, fast grenzenlos interessant."

Die Welt | 01.03.2012

"Zu den Stärken von Wibke Bruhns‘ Erinnerungen gehört ihr unkomplizierter, uneitler und pragmatischer Grundton. "

Hörzu | 27.02.2012

"Immer am Puls der Zeit: Wibke Bruhns außergewöhnliche Karriere als Journalistin und Autorin"

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung | 26.02.2012

"Die Journalistin Wibke Bruhns über harte Männer, weiche Themen und das berühmte Collier aus der Hotelsuite von Willy Brandt"

ZDF Aspekte | 24.02.2012

"Sie ist eine Leitfigur des deutschen Journalismus - ihre Erinnerungen sind spannende Zeitgeschichte der Bonner Republik. (...) Jetzt erzählt sie von ihrer 'Nachrichtenzeit': ein unverbiegbarer Charakter mit klarem Blick, Understatement und Humor"

Anne Will

"Ein flott geschriebenes Buch. Was für ein Leben, was für eine haltungsstarke Frau"

Bonner General-Anzeiger | 08.03.2012

"Wibke Bruhns darf getrost als Ikone im deutschen Nachkriegsjournalismus bezeichnet werden. Ihre Erinnerungen sind spannende Journalistenbiografie und hochinteressante Nachkriegschronik in einem."

Münchner Merkur | 05.03.2012

"So gerade heraus hat selten ein Promi uralte Gerüchte dementiert. (...) Zu den Stärken dieser Erinnerungen gehört Bruhns' uneitler und pragmatischer Grundton."

Buchjournal | Heft 1 / 2012

"Zeitgeschichte von einer starken Frau"

Stern

"In „Nachrichtenzeit“ erzählt Wibke Bruhns, wie aus einem verstörten Kriegskind die Grande Dame des Journalismus wurde.“

Wibke Bruhns war Deutschlands erste Nachrichtensprecherin.
Unverbiegbarer Charakter -Wibke Bruhns erinnert sich
Sie ist die Grande Dame des deutschen Journalismus. Ihre Erinnerungen sind spannende Zeitgeschichte der Bonner Republik. In eine großbürgerliche Familie hineingeboren, ist Wibke Bruhns erst knapp sechs Jahre alt, als ihr Vater 1944 als Mitwisser des 20. Juli hingerichtet wird. Die Mutter bleibt verarmt mit fünf Kindern zurück. Ihr Leben resümiert Wibke Bruns nun im Buch "Nachrichtenzeit. Meine unfertigen Erinnerungen".
Bruhns' Leben verläuft nach dem Motto "Entweder du gehst daran kaputt, oder du wirst stärker". Sie bricht das Studium ab, schmeißt ein Volontariat bei der "Bild"-Zeitung und schreibt 1971 Fernsehgeschichte. In der ZDF-"heute"-Sendung wird sie Deutschlands erste Nachrichtensprecherin. - 3sat
NDR - Wibke Bruhns im Interview
Sie hat Geschichte miterlebt und selbst Geschichte geschrieben: die Journalistin Wibke Bruhns. Im Interview mit dem Kulturjournal spricht sie über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen.

Ausschnitt aus dem Interview mit Wibke Bruhns:

  Wibke Bruhns
 Wibke Bruhns 1962 beim ZDF 

Sieht man berufliche Bilder von Ihnen aus jener Zeit, sind Sie immer die einzige Frau, umringt von lauter Männern. Woran lag es, dass damals nur wenige Frauen den Journalistenberuf ergriffen?

'Frauen im Fernsehen wurden als Ansagerinnen und in der Unterhaltung als »Assistentinnen« eingesetzt. Aber bei den Printmedien gab es schon eine Reihe Frauen.'

Sie haben zwei Töchter. Wie gelang es Ihnen, Job und Privates unter einen Hut zu bringen?
'Mit wenig Schlaf.'


Livebook zu Wibke Bruhns hier

Bücher von Wibke Bruhns:

Wibke Bruhns - Meines Vaters Land. 
Geschichte einer deutschen Familie


Cover: Meines Vaters Land
Ullstein Verlag, Euro 9,95 hier bestellen

Am 26. August 1944 wird der Abwehroffizier Hans Georg Klamroth wegen Hochverrats hingerichtet. Jahrzehnte später sieht seine jüngste Tochter in einer Fernsehdokumentation über den 20. Juli Bilder ihres Vaters - aufgenommen während des Prozesses im Volksgerichtshof. Ein Anblick, der Wibke Bruhns nicht mehr loslässt. Wer war dieser ...