14 November 2016

Lesen macht klug und schoen 1245 - Doris Hermanns (HgIn) - Wär mein Klavier doch ein Pferd

Vorhang auf für Erzählerinnen aus den Niederlanden!
Lakonisch, direkt, mit einem klaren Blick für die Absurditäten...


Doris Hermanns (HgIn) - 
Wär mein Klavier doch ein Pferd
Erzählungen aus den Niederlanden







 















Verlag: edition fünf Herausgegeben und mit einem Nachwort von Doris Hermanns
Originalausgabe
200 Seiten
gebunden, glänzende Folienprägung, mit Lesezeichen
ISBN 978-3-942374-75-0

Preis: 19,90 €
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)



15 Nahaufnahmen aus den Niederlanden: Lakonisch, direkt und mit klarem Blick für die Absurditäten des Lebens erzählen die Autorinnen von Schlüsselmomenten der Kindheit und des Erwachsenenlebens, von Dramen, die an den Grundfesten des Daseins rütteln. Über alle historischen und individuellen Unterschiede hinweg ist ihnen eines gemein: Sie loten die Grenze zwischen dem Ich und der Außenwelt aus und fragen, wo die Wahrung des Eigenen in Intoleranz mündet.
 
Die Autorinnen : 

Elisabeth Augustin
Maria Dermoût
Esther Gerritsen
Sanneke van Hassel
Josepha Mendels
Marga Minco
Margriet de Moor
Ellen Ombre
Helga Ruebsamen
Annie M. G. Schmidt
Jill Stolk
Anneloes Timmerije
Manon Uphoff
Maartje Wortel


07 November 2016

Lesen macht klug und schön 1244 - Lesung mit Carolin Emcke - Gegen den Hass

Lesung  Freitag, den 18.11.16 in den Münchner Kammerspielen
Carolin Emcke - Gegen den Hass - 
Ein Abend mit einer der wichtigsten deutschen Intellektuellen der Gegenwart, Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2016 - für alle, die überzeugende Argumente und Denkanstösse suchen, um eine humanistische Haltung und eine offene Gesellschaft zu verteidigen.
Carolin Emcke - Gegen den Hass






















S.Fischer Verlag
ISBN: 978-3-10-397231-3
Preis € (D 20,00
voraussichtlich ab dem 13. Oktober 2016 im Buchhandel
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)


Carolin Emcke, eine der wichtigsten Intellektuellen der Gegenwart, äußert sich in ihrem engagierten Essay ›Gegen den Hass‹ zu den großen Themen unserer Zeit: Rassismus, Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit. In der zunehmend polarisierten, fragmentierten Öffentlichkeit dominiert vor allem jenes Denken, das Zweifel nur an den Positionen der anderen, aber nicht an den eigenen zulässt. Diesem dogmatischen Denken, das keine Schattierungen berücksichtigt, setzt Carolin Emcke ein Lob des Vielstimmigen, des »Unreinen« entgegen — weil so die Freiheit des Individuellen und auch Abweichenden zu schützen ist. Allein mit dem Mut, dem Hass zu widersprechen, und der Lust, die Pluralität auszuhalten und zu verhandeln, lässt sich Demokratie verwirklichen. Nur so können wir den religiösen und nationalistischen Fanatikern erfolgreich begegnen, weil Differenzierung und Genauigkeit das sind, was sie am meisten ablehnen.
Für alle, die überzeugende Argumente und Denkanstöße suchen, um eine humanistische Haltung und eine offene Gesellschaft zu verteidigen. 


Carolin Emcke, 1967 geboren, studierte Philosophie, Politik und Geschichte in London, Frankfurt am Main und Harvard. Von 1998 bis 2006 war sie Redakteurin beim "Spiegel", seit 2007 ist sie internationale Reporterin für das Zeit Magazin.

24 Oktober 2016

Lesen macht klug und schön 1243 - Carolin Emcke - Weil es sagbar ist


Welche Bedingungen muss eine Gesellschaft schaffen, damit die Opfer von Gewalt über das Erlittene sprechen können? 
Diesen Fragen stellt sich Carolin Emcke mit ihren Essays in der Überzeugung, dass es nicht nur möglich, sondern nötig ist,

Carolin Emcke - Weil es sagbar ist
Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit








Verlag: S. Fischer

ISBN: 978-3-596-19685-2
jetzt als Taschenbuch
10,99 €

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Warum lässt Gewalt die Betroffenen oft verstummen? Was bedeutet das für uns, die Verschonten? Wie lässt sich von Krieg und Gewalt erzählen? Warum lässt Gewalt die Betroffenen oft verstummen? Was bedeutet das für uns, die Verschonten? 
Carolin Emcke bereist seit Jahren von Krieg und Gewalt versehrte Länder. Immer wieder wird sie gebeten, die schrecklichen Erlebnisse der Menschen aufzuschreiben. 
Gibt es dabei Grenzen des Verstehens? Schwellen des Sagbaren? Welche Bedingungen muss eine Gesellschaft schaffen, damit die Opfer von Gewalt über das Erlittene sprechen können? 
Diesen Fragen stellt sich Carolin Emcke mit ihren Essays in der Überzeugung, dass es nicht nur möglich, sondern nötig ist, vom Leid anderer zu erzählen - für die Opfer von Gewalt ebenso wie für die Gemeinschaft, in der wir leben wollen. 
Für ihre scharfsinnigen und empathischen Texte erhielt sie zuletzt den Merck-Preis 2014, den Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus und die Auszeichnung »Journalistin des Jahres«.

Carolin Emcke, geboren 1967, studierte Philosophie in London, Frankfurt/Main und Harvard. Sie promovierte über den Begriff »kollektiver Identitäten«.
Von 1998 bis 2013 bereiste Carolin Emcke weltweit Krisenregionen und berichtete darüber. 2003/2004 war sie als Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University.
Sie ist freie Publizistin und engagiert sich immer wieder mit künstlerischen Projekten und Interventionen, u.a. die Thementage »Krieg erzählen« am Haus der Kulturen der Welt. Seit über zehn Jahren organisiert und moderiert Carolin Emcke die monatliche Diskussionsreihe »Streitraum« an der Schaubühne Berlin. Für ihr Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis, dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus, dem Lessing-Preis des Freistaates Sachsen und dem Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2016 erhält sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Bei S. Fischer erschienen ›Von den Kriegen. Briefe an Freunde‹, ›Stumme Gewalt. Nachdenken über die RAF‹, ›Wie wir begehren‹ und ›Weil es sagbar ist: Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit‹. Im Oktober 2016 erscheint ihr neues Buch ›Gegen den Hass‹.

http://www.carolin-emcke.de/

17 Oktober 2016

Lesen macht klug und schoen 1242 - HANNAH HÖCH - REVOLUTIONÄRIN DER KUNST

Das immense Werk der Künstlerin, das auch Verbindungen zeigt zu den Surrealisten oder zu den Abstrakten nach 1945, atmet immer auch etwas Visionäres, verdeutlicht durch Vogel- oder Katzenaugen, die häufig Bestandteile ihrer Collagen sind. Durch diese Augen blickt einen die Seherin Hannah Höch ganz direkt an. 

HANNAH HÖCH -  REVOLUTIONÄRIN DER KUNST 
DAS WERK NACH 1945 - AUSSTELLUNGSKATALOG
INGE HEROLD UND KAROLINE HILLE
Ulrike Lorenz (Hrsg.)




















Braus
FORMAT: 23 X 26 CM
ETWA 220 ABBILDUNGEN
240 SEITEN
HARDCOVER MIT GESTANZTEM SCHUTZUMSCHLAG
ISBN 9783862281398
34,00 EUR
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Hannah Höch (1889-1978) zählt zu den zentralen Persönlichkeiten der klassischen Moderne. Wie kaum eine andere hat die Künstlerin und Collagistin die emanzipatorische Kunst der Weimarer Republik und die Avantgarden der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts konsequent weiterentwickelt und mit der zweiten Hälfte verknüpft. 

Die progressive, vom rebellischen Dada-Bewusstsein durchdrungene Haltung prägte ihr Leben und Schaffen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie zur Wegbereiterin für eine junge Künstlergeneration, die an das utopisch-revolutionäre Potenzial von 1918/19 anknüpfte. 

Die Kunsthalle Mannheim zeigt 2016 in Kooperation mit dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr erstmals eine umfassende Ausstellung des nach 1945 geschaffenen Werks von Hannah Höch.

Katalog zur Ausstellung in der Kunsthalle Mannheim vom 22.04. bis 14.08. 2016,
im Anschluss im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

10 Oktober 2016

Lesen macht klug und schoen 1241 - Christiane Funken - Sheconomy

Ein unverzichtbarer Leitfaden für Frauen in der sich rasant wandelnden Arbeitswelt

Christiane Funken - Sheconomy
Warum die Zukunft der Arbeitswelt weiblich ist



















Bertelsmann
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-570-10271-8
Erschienen: 18.04.2016
€ 17,99
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)

Zu keiner Zeit waren Frauen so gut ausgebildet wie heute. Und dennoch scheitern sie immer wieder beim beruflichen Aufstieg. Sind in der mittleren Führungsebene noch verhältnismäßig viele Frauen ›geduldet‹, wird die Luft in den oberen Etagen dünner. Dabei sind Frauen durchweg gute Teamplayer mit psychologischem Gespür, Integrationskraft, Kreativität und Flexibilität – sie können also genau das, was in der neuen, vernetzten Arbeitswelt gefordert wird. Der Wandel der Wirtschaft ist in vollem Gang. Wenn weibliche Führungskräfte und junge Berufseinsteigerinnen sich heute nicht abschrecken lassen, dann ist beiden geholfen: der Wirtschaft und ihnen selbst. Das Buch will aufklären, damit Frauen erkennen können, was sie behindert. Sie sollten wissen, wie die alten, nach wie vor wirksamen, männlich geprägten Strukturen funktionieren. Die Autorin will Frauen anspornen und motivieren, die sich verändernde Wirtschaftswelt offensiv mitzugestalten und auch Macht nicht zu verschmähen.

Prof. Dr. Christiane Funken, geb. 1953, ist eine renommierte Professorin der Medien- und Geschlechtersoziologie an der Technischen Universität Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen vor allem die Kommunikations- und Mediensoziologie, die Organisationssoziologie, die Geschlechterforschung und die Wissenschafts- und Technikforschung. Dieses Buch basiert auf ihren empirischen Studien zu Karrierestrategien und -chancen von Frauen: Generation 35plus - Aufstieg oder Ausstieg? Hochqualifizierte Führungskräfte in Wirtschaft und Wissenschaft und Managerinnen 50plus - Karriere, Einstellungen, Erfahrungen und Motivation von Managerinnen um die 50. Sie ist Expertin im Forum Inforamtionsgesellschaft der Bundesregierung sowie Kuratorin des Königlich Preußischen Kulturbesitzes. Sie lebt in Berlin.

01 Oktober 2016

Ausstellung - Elke Lindwurm und Verena Trautwein-Maranger

AUSSTELLUNG Schmuckstücke - Schmuck
Wir zeigen in Lillemors Galerie vom 1.Oktober 2016 – 31. November 2016
Elke Lindwurm
(LindwurmART)
– Bilder -



1. Jour Fixe: Samstag, 8.10.16 von 11-14 Uhr


Elke Lindwurm – abstrakte Malerei
Es sind kurze Momente, Bilder, Farben, die sich einprägen und mich nicht mehr loslassen. So entstehen intuitiv Bilder, wobei das Experiment mit Farben und Techniken im Fokus steht. Das Bild entsteht primär durch das Tun
. Farbflächen sind der Ausgangspunkt. Diese dann richtig zu platzieren, zu kombinieren, sie stehen zu lassen oder sie zu übermalen - etwas zu sehen, was herausgearbeitet wird, Gestalt annimmt - das alles passiert im Arbeiten am Bild.
 

Leinwände, Holzflächen, Acrylfarben, Tusche, Seife, Pinsel, Spachtel, Lappen, Folie, Klebeband… sind meine Arbeitsmittel.
In dieser Ausstellung ist bei etlichen Bildern die Technik der Décalcomanie angewendet. Dabei wird Farbe/Tusche auf die Fläche gegeben und mit Folie bedeckt, die dann wieder abgezogen wird. So entstehen spannende Farbmischungen und -strukturen.



Verena Trautwein-Maranger
(verena jewelry) 
- Schmuck -


Verena Trautwein-Maranger - Schmuck
Verena Trautwein- Marangers Kreationen sind handgearbeitete Einzelstücke.
Sie vereint verschiedene Welten in einem Design, d. h. sie bringt diverse Materialien und “Mentalitäten” verschiedener Perlen aus aller Welt in einem Schmuckstück zusammen, um ihm eine besondere, persönliche und einzigartige Energie zu verleihen.
Ihr internationaler Familienhintergrund, zahlreiche Reisen sowie langjährige Aufenthalte in Irland, Frankreich, Spanien, USA und Kanada haben Verenas multikulturellen Stil in ihren Schmuckstücken geprägt. 

Verena verwendet nur hochwertige Perlen, Steine, Anhänger und Zubehör. Außerdem unterstützt sie karitative Projekte, indem sie Perlen kauft, die von lokalen Kunsthandwerkern, z. B. in Kenia, Uganda, Tibet, Nepal oder Vietnam, hergestellt werden.
In ihrem Atelier in München-Neuhausen bietet Verena Schmuckberatungen an und fertigt nach Kundenwunsch individuell gefertigte Schmuckstücke.

2. Jour Fixe: Samstag, 12.11.16 von 11-14 Uhr



Ort: Lillemors Frauenbuchladen, Barerstrasse 70, 80799 München
Wann: 08.10.2016

Jour Fixe mit den Künstlerinnen am
Samstag, 8.10.2016 und Samstag, 12.11.2016
11.00 bis 14.00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch


26 September 2016

Lesen macht klug und schoen 1240 - Simone Buchholz - Blaue Nacht

Platz 1 der KrimiZeit-Bestenliste
»Simone Buchholz schreibt ihre Geschichten in einem erfreulich flapsigen, flotten Stil. Sie findet tolle sprachliche Bilder«

Simone Buchholz - Blaue Nacht 
Kriminalroman




















Erschienen: 07.03.2016
suhrkamp taschenbuch 4662,
Klappenbroschur, 235 Seiten
ISBN: 978-3-518-46662-9
14,99 €
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)


Weil sie einen Vorgesetzten der Korruption überführt und einem Gangster die Kronjuwelen weggeschossen hat, ist Staatsanwältin Chastity Riley jetzt Opferschutzbeauftragte und damit offiziell kaltgestellt. Privat gibt es auch keinen Trost: Ihr ehemaliger Lieblingskollege setzt vor lauter Midlife-Crisis zum großen Rachefeldzug an, während ihr treuester Verbündeter bei der Kripo knietief im Liebeskummer versinkt. Da ist es fast ein Glück, dass zu jedem Opfer ein Täter gehört.

Das Opfer ist ein Mann ohne Namen, der übel zugerichtet in ein Krankenhaus im Hamburger Osten eingeliefert wird. Alles sehr professionell gemacht, der klassische Warnschuss. Riley gewinnt nach und nach sein Vertrauen. Bei zwei bis acht Bier auf der Krankenstation nennt er ihr schließlich einen Namen. Nicht seinen, aber es ist eine Spur, und die führt nach Leipzig. Dort findet Riley einen Verbündeten und viel zu viele synthetische Drogen. Als ihr klar wird, wer hinter der Sache steckt, sieht sie ihre Chance, endlich einen der ganz großen Fische dingfest zu machen.

Simone Buchholz, geboren 1972 in Hanau, 1996 nach Hamburg gezogen, wegen des Wetters. Sie wurde auf der Henri-Nannen-Schule zur Journalistin ausgebildet und arbeitet seit 2001 als freie Autorin, 2008 erschien ihr erster Kriminalroman Revolverherz. Simone Buchholz wohnt mit Mann und Sohn auf St. Pauli.

19 September 2016

Lesen macht klug und schoen 1239 - Hilary Mantel - Jeder Tag ist Muttertag

Mit grimmiger Wärme schildert Mantel ein Milieu, das in seiner Erstarrung keine Wünsche duldet und keine Sehnsucht nach Aufbruch. 

Hilary Mantel - Jeder Tag ist Muttertag
Roman




















DuMont Verlag, Köln 2016
ISBN 9783832198237
Gebunden, 256 Seiten,
22,99 EUR
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)

Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence. Längst haben es die Nachbarn aufgegeben, mit Evelyn und Muriel Axon Kontakt zu pflegen. Das ist Evelyn, die früher gelegentlich als Medium arbeitete und sich von Geistern verfolgt fühlt, nur recht. Zusammen mit ihrer Tochter verbarrikadiert sie sich in ihrem Haus, das mehr und mehr verfällt. Mit den Sozialarbeitern, die ihre geistig behinderte Tochter fördern wollen, wird sie schnell fertig. Aber wie soll sie mit Muriels Schwangerschaft und dem Kind, wenn es denn mal da ist, umgehen? Isabel Field ist die neueste Sozialarbeiterin, die den Widerstand der Axon-Damen brechen will. Sie ist ähnlich verbissen und starrköpfig wie Evelyn. Und hat ebenso viele Probleme: einen sexuell sehr aktiven Vater, der seine Eroberungen in den Waschsalons der Kleinstadt macht, und einen schwärmerischen, aber angstgetriebenen Liebhaber, Colin Sydney, der Abendklassen besucht, um seiner dominanten Frau zu entkommen. Wäre da noch Muriel. Sie scheint ganz offensichtlich ein eigenes Leben zu haben, von dem weder ihre Mutter noch die Sozialarbeiter etwas ahnen. Und man fragt sich, ob Muriel wirklich so behindert ist, wie alle glauben.

Hilary Mantel wurde 1952 in Glossop, England, geboren. Nach dem Jura-Studium in London arbeitete sie als Sozialarbeiterin. Sie lebte fünf Jahre lang in Botswana und vier Jahre in Saudi-Arabien. Für den Roman ?Wölfe? wurde sie 2009 mit dem Booker-Preis, dem wichtigsten britischen Literaturpreis, ausgezeichnet.


10 September 2016

LESUNG - CORINNA BEHRENS Indianer im Kopf 14. September 2016

LESUNG bei Lillemors am Mittwoch, 14. September 2016 liest um 20 Uhr 

CORINNABEHRENS - Indianer im Kopf

Eine lesbische, humorvolle-spirituelle, kriminalistische Liebesgeschichte.


Butze Verlag
320 Seiten,
ISBN 978-3-940611-45-1
16,95 €
 hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)

Lesung: UKB: 7,00 €/erm. 5,00 €

Ausgerechnet in die neue Pastorin muss sich Jacki Hals über Kopf verlieben. Sie heißt Mirjam und ist natürlich verheiratet: mit dem ebenso smarten, wie undurchsichtigen Pastor Huber. Als dieser auch noch ihr Vorgesetzter wird, ist ihr Arbeitsverhältnis von Beginn an problematisch.
Für Jacki ist dieses Gefühlschaos eine mittlere Katastrophe, denn sie hat es sich in ihrem Leben bequem eingerichtet. Ihre beste Freundin Monika, die sich spirituell den Indianern verbunden fühlt, nennt sie "Schwester Hasenfuss", weil sie nicht zu ihrer lesbischen Seite stehen kann. Nach einer gemeinsamen Meditation mit rituellem Kiffen treten plötzlich auch in Jackis Leben Indianer, die sich nicht mehr so einfach abschütteln lassen.
Welche Rolle spielen Spirit Hawk und die alte Indianerin Mahpea? Und welches dunkle Geheimnis umgibt Pastor Huber? Mehr und mehr überschreitet Jacki die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit.
Eine lesbische, humorvolle-spirituelle, kriminalistische Liebesgeschichte.

»Ich zwang mich, meinen Blick von ihr zu lösen und mein Herz zur Räson zu bringen. Ich schien nicht mehr Herrin meiner Sinne zu sein. Wie denn auch, wenn meine Traumfrau direkt vor mir stand?«

Ausgerechnet in die neue Pastorin muss sich Jacki Hals über Kopf verlieben. Sie heißt Mirjam und ist natürlich verheiratet: mit dem ebenso smarten, wie undurchsichtigen Pastor Huber. Als dieser auch noch ihr Vorgesetzter wird, ist ihr Arbeitsverhältnis von Beginn an problematisch.

Für Jacki ist dieses Gefühlschaos eine mittlere Katastrophe, denn sie hat es sich in ihrem Leben bequem eingerichtet. Ihre beste Freundin Monika, die sich spirituell den Indianern verbunden fühlt, nennt sie »Schwester Hasenfuss«, weil sie nicht zu ihrer lesbischen Seite stehen kann. Nach einer gemeinsamen Meditation mit rituellem Kiffen treten plötzlich auch in Jackis Leben Indianer, die sich nicht mehr so einfach abschütteln lassen.


Welche Rolle spielen Spirit Hawk und die alte Indianerin Mahpea? Und welches dunkle Geheimnis umgibt Pastor Huber? Mehr und mehr überschreitet Jacki die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit.



Der Terminus »Indianer«
Wir sind uns der Problematik des Terminus »Indianer« bewusst und möchten erläutern warum wir uns dennoch für diese Bezeichnung entschieden haben. Im US-amerikanischen Sprachgebrauch sind »Native American« und »American Indian« als politisch korrekte Oberbegriffe anerkannt. Durch Telefonate mit Vereinsvorständen, deren Einrichtungen sich mit der Kultur der »Native Americans« und indigenen Völker beschäftigen, haben wir erfahren, dass von den Stammesangehörigen selbst unterschiedliche Bezeichnungen bevorzugt werden: Native Americans, American Indians, First Nations + Aboriginal in Kanada, Indians / Indianer und weitere.

Da wir uns bei den indigenen Charakteren »Spirit Hawk« und »Mahpea« nicht auf einen bestimmten Stamm festgelegt haben, haben wir uns daher entschieden, die im deutschen Sprachraum gebräuchliche Bezeichnung »Indianer« zu verwenden, die allgemein einen Stammesangehörigen der Ureinwohner Amerikas beschreibt. Unserer Intention liegt dabei keinerlei wertende Absicht zu Grunde sondern ist vielmehr der Ermangelung eines alternativen wertfrei geprägten deutschen Terminus geschuldet.


Dieses Buch verfolgt nicht die Absicht, real existierende Native Americans authentisch darzustellen. Die Charaktere »Spirit Hawk« und »Mahpea« sind metaphorisch skizzierte Persönlichkeitsanteile der Protagonistin »Jacki Achenbacher«, die in einen inneren Dialog mit sich selbst tritt.



05 September 2016

Lesung mit Luisa Francia - Eine Göttin für jeden Tag Lesung 8.September 2016 20h

Lesung mit der Autorin Luisa Francia bei Lillemors am Donnerstag, den 8. September um 20 Uhr spricht LUISA FRANCIA über Ihre Beziehung zu Göttinnen und stellt uns an dem Abend die neu überarbeitete Ausgabe Ihres Buches vor:
Francia, Luisa - Eine Göttin für jeden Tag
Immerwährender Kalender, Orakelbuch und Lexikon.

Überarbeitete Neuauflage



















nymphenburger 20161. Auflage,
ca. 200 Seiten,
mit s/w-Zeichnungen
ISBN: 978-3-485-02875-2
ca. 18,00 EUR
erscheint: 4.9.2016 


hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)

Lesung bei Lillemors am Donnerstag 8. September um 20 Uhr 
UKB: € 7,00/ erm. € 5,00 


Die eigenen Kräfte neu entdecken

Erdmutter, Mondgöttin, Seelenführerin oder Göttin der Liebe: 

Unsterblichkeit wird im Mythos fast immer dem Weiblichen zugeordnet und in der Erbfolge der Frauen gelebt. Auch Entschlossenheit, kämpferischer Geist und Mut können spätestens seit Boadicea, der keltischen Fürstin und Kriegerin, nicht mehr als männliche Tugend definiert werden. Machtvolle, furchterregende Eigenschaften finden sich von Kali über Baba Yaga bis zu Hel und Percht. Die Namen der Göttinnen sind unsere Geschichte, die Facetten weiblicher Eigenschaften und Fähigkeiten. Indem wir sie wiederentdecken, legen wir unsere Kräfte frei. Indem wir sie feiern, feiern wir uns selbst in allen Erscheinungsformen.
  • 366 Facetten weiblicher Kraft für jeden Tag des Jahres
  • Mit zahlreichen Illustrationen von Luisa Francia
Luisa Francia machte Filme und schrieb Drehbücher, unter anderem mit Margarethe von Trotta und Herbert Achternbusch, schrieb Theaterstücke, inszenierte eines davon am Werkraum der Kammerspiele München und arbeitete als freiberufliche Journalistin für Zeitungen und Zeitschriften.Sie ist Schriftstellerin, Künstlerin, Zauberkundige, Reisende, hat eine erwachsene Tochter, spricht fünf Sprachen und hat über dreißig Bücher veröffentlicht, von denen einige Bestseller wurden. Sie macht Seminare, unterrichtet Yoga, hält Lesungen und Vorträge, die sich hauptsächlich mit Magie als Kommunikation, als Weg zum tieferen Verständnis spiritueller Energien beschäftigen.
Sie führt unter www.salamandra.de ein Internet-Tagebuch.
Beachten Sie bitte auch folgenden Link: http://www.salamandra.de