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24 Juni 2012

Lesen macht klug und schoen 696 - Anne Butterfield - Ich bin da noch mal hin

»Großartig, voll Witz und kluger Einsichten.« Hape Kerkeling
Anne Butterfield  - Ich bin da noch mal hin
Mit Gott und Hape auf dem Jakobsweg



















Malik
ISBN 9783890294117
€ 19,99
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)


Die Leser von »Ich bin dann mal weg« kennen sie als Hape Kerkelings skurrile Pilgerfreundin. Mit klugem Blick und viel Humor berichtet Anne Butterfield davon, den Camino ein zweites Mal zu gehen und dabei alles anders zu machen…


Mit einem Vorwort von Hape Kerkeling.
Im Juni 2001 wanderte Anne Butterfield zum ersten Mal auf dem Jakobsweg und fand in Hape Kerkeling einen prominenten Mitstreiter. Doch irgendwie vermisste die Engländerin damals das intensive Gefühl des Pilgerns. Deshalb begibt sie sich 2010 erneut auf den Weg nach Santiago de Compostela. Ihren Plan, die Strecke diesmal mit dem Fahrrad zurückzulegen, muss sie jedoch bald aufgeben. Sie erreicht ihr Ziel schließlich wieder zu Fuß, aber diesmal mit der Demut und Gelassenheit, die sie sich 2001 vergeblich gewünscht hatte. Leidenschaftlich und selbstkritisch erzählt die Autorin von ihren Strapazen, persönlichen Schwächen sowie nationalen Eigenheiten. Und sie reflektiert über ihre erste Wanderung und ihren Seelenverwandten Hans Peter, der ihr zu einem guten Freund wurde.

Aus dem Englischen von Katharina Förs , Thomas Wollermann

16 März 2012

Lesen macht klug und schoen 604 - Vita Sackville-West - EineFrau von vierzig Jahren - Zwölf Tage in Persien

Wir stellen gleich 2 Neuerscheinungen vor von:
Vita Sackville-West - Eine Frau von vierzig Jahren
Roman
Ein wunderbarer Roman über die selbstlose Liebe einer reifen Frau zu einem fünfundzwanzigjährigen Mann
 
Edition Ebersbach
ISBN 978-3-86915-047-5
24,80 €
hier bestellen (Ab 25€ ist der Versand kostenfrei)

Eine ältere Frau, die sich in einen deutlich jüngeren Mann verliebt, muss heute keinen Skandal mehr fürchten, wohl aber auf Misstrauen und Vorurteile gefasst sein. Wie groß muss eine Liebe sein, um Grenzen zu überwinden, die sich aus Unterschieden in Alter und Herkunft ergeben?
Als die vierzigjährige Vita Sackville-West 1932 ihren Roman Eine Frau von vierzig Jahren veröffentlicht, ist die Aufregung in der Londoner Gesellschaft groß. Anklage? Beichte? Selbstdarstellung? 
Auf jeden Fall empörend offen, unkonventionell, wenn nicht gar skandalös. Erzählt wird die Geschichte der aus großbürgerlichen Kreisen stammenden Witwe Evelyn Jarrold, die mit vierzig Jahren die Liebe ihres Lebens erfährt. Die Begegnung der reifen Frau mit dem fünfzehn Jahre jüngeren Miles reißt Evelyn aus den Konventionen ihres eleganten, aber inhaltleeren Lebens. Sie ist zu vollkommener Hingabe bereit. Miles dagegen denkt gar nicht daran, sein ausgefülltes Leben als Gutsbesitzer, Politiker und Buchautor ihr zuliebe zu ändern, auch wenn er sie zweifellos anhimmelt. 
Denn wie sagte schon Byron: „Im Leben eines Mannes ist die Liebe eine Nebensache. 
Leseprobe hier 


Vita Sackville-West - Zwölf Tage in Persien

Reise über die Bakhtiari-Berge

 Zwölf Tage in Persien
Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2011
ISBN-13 9783803112804
15,90 EUR 
Vita Sackville-West, die englische Exzentrikerin, ist mit ihren Büchern über die Gartenkunst bis heute weltberühmt. Klassiker sind aber auch ihre Reportagen über die vielen Reisen, die die neugierige und weltoffene Globetrotterin unternahm.
Ein farbiger Bericht über die Reise von Vita Sackville-West, ihrem Ehemann und drei weiteren englischen Gentlemen in den zwanziger Jahren über die Bakhtiari- Berge im Südiran. Die Landschaft dort ist unwirtlich (abwechselnd »Wüste mit Steinen oder Wüste ohne Steine«), und dennoch entdeckt die passionierte Botanikerin versteckte Blumen und die karge Schönheit dieser Gegend. Mit viel Selbstironie schildert sie, wie sie als englische Lady ihrem Anspruch als Abenteurerin auf ihrer beschwerlichen Reise mit Mauleseln nicht gerecht wird, da sie unmöglich auf ihren Fünf-Uhr-Tee verzichten kann. Ebenso verquer misslingt ihre Kontaktaufnahme mit einem wandernden Derwisch. Gegen Ende der Reise stellt sie Überlegungen darüber an, ob die ärmliche Abgeschiedenheit der Bergbewohner nicht zu schützen wäre vor dem Einbruch der Moderne. Aber die letzte Wegetappe zu den Ölfeldern der Anglo- Persian-Oil- Company führen sie und die Leser zurück in die Realitäten.