Wir stellen gleich 2 Neuerscheinungen vor von:
Roman
Ein wunderbarer Roman
über die selbstlose Liebe einer reifen Frau zu einem
fünfundzwanzigjährigen Mann
Edition Ebersbach
ISBN 978-3-86915-047-5
24,80 €
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Eine ältere Frau, die sich in einen deutlich jüngeren
Mann verliebt, muss heute keinen Skandal mehr fürchten, wohl aber auf
Misstrauen und Vorurteile gefasst sein. Wie groß muss eine Liebe sein,
um Grenzen zu überwinden, die sich aus Unterschieden in Alter und
Herkunft ergeben?
Als die vierzigjährige Vita Sackville-West 1932
ihren Roman Eine Frau von vierzig Jahren veröffentlicht, ist die
Aufregung in der Londoner Gesellschaft groß. Anklage? Beichte?
Selbstdarstellung?
Auf jeden Fall empörend offen, unkonventionell, wenn
nicht gar skandalös. Erzählt wird die Geschichte der aus
großbürgerlichen Kreisen stammenden Witwe Evelyn Jarrold, die mit
vierzig Jahren die Liebe ihres Lebens erfährt. Die Begegnung der reifen
Frau mit dem fünfzehn Jahre jüngeren Miles reißt Evelyn aus den
Konventionen ihres eleganten, aber inhaltleeren Lebens. Sie ist zu
vollkommener Hingabe bereit. Miles dagegen denkt gar nicht daran, sein
ausgefülltes Leben als Gutsbesitzer, Politiker und Buchautor ihr zuliebe
zu ändern, auch wenn er sie zweifellos anhimmelt.
Denn wie sagte schon
Byron: „Im Leben eines Mannes ist die Liebe eine Nebensache.
Leseprobe hier
Reise über die Bakhtiari-Berge
Vita Sackville-West, die englische
Exzentrikerin, ist mit ihren Büchern
über die Gartenkunst bis heute
weltberühmt. Klassiker sind aber auch
ihre Reportagen über die vielen Reisen,
die die neugierige und weltoffene
Globetrotterin unternahm.
Ein
farbiger Bericht über die Reise von Vita Sackville-West, ihrem Ehemann
und drei weiteren englischen Gentlemen in den zwanziger Jahren über die
Bakhtiari- Berge im Südiran. Die Landschaft dort ist unwirtlich
(abwechselnd »Wüste mit Steinen oder Wüste ohne Steine«), und dennoch
entdeckt die passionierte Botanikerin versteckte Blumen und die karge
Schönheit dieser Gegend. Mit viel Selbstironie schildert sie, wie sie
als englische Lady ihrem Anspruch als Abenteurerin auf ihrer
beschwerlichen Reise mit Mauleseln nicht gerecht wird, da sie unmöglich
auf ihren Fünf-Uhr-Tee verzichten kann. Ebenso verquer misslingt ihre
Kontaktaufnahme mit einem wandernden Derwisch. Gegen Ende der Reise
stellt sie Überlegungen darüber an, ob die ärmliche Abgeschiedenheit der
Bergbewohner nicht zu schützen wäre vor dem Einbruch der Moderne. Aber
die letzte Wegetappe zu den Ölfeldern der Anglo- Persian-Oil- Company
führen sie und die Leser zurück in die Realitäten.